HS. Tragische Operette, episches und totales Theater. Zum Musiktheater der Weimarer Republik

Dozent:innen: Prof. Dr. Peter Michael Niedermüller
Kurzname: 07.114.575_26
Kurs-Nr.: 07.114.575_26
Kurstyp: Hauptseminar

Voraussetzungen / Organisatorisches

Das Hauptseminar richtet sich an erfahrene Studierende in der Masterphase, insbesondere solche die mit der Musiktheatergeschichte des frühen 20. Jahrhunderts vertraut sind (beziehungsweise bereit sind, entsprechende Lücken rasch zu schließen). Ebenso wird von allen Teilnehmern die Fähigkeit erwartet, sich eine größeres unbekanntes Werk rasch anhand der Partitur und von Rezeptionszeugnissen erschließen zu können (keineswegs liegt zu allen betrachteten Beispielen umfassend Forschungsliteratur oder eine Aufzeichnung vor).

Anwesenheitspflicht

Für MA-Studierende Musikwissenschaft nach der ›neuen‹ Studienordnung herrscht in diesem Hauptseminar Anwesenheitspflicht.

Empfohlene Literatur

Aspekte des modernen Musiktheaters in der Wemarer Republik, Münster u. a. 2004.

Keine Experimentierkunst. Musikleben an Städtischen Theatern in der Weimarer Republik, hrsg. von Dörte Schmidt und Brigitte Weber, Stuttgart und Weimar 1995.

 

Inhalt

Das Musiktheaterleben der Weimarer Republik wird in der Regel als vielfältig, modern und experimentierfreudig beschrieben (die keineswegs vollständige Liste von Schlagworten im Titel des Hauptseminars gibt einen Eindruck davon.) Auch wenn dieser Befund keineswegs generell falsch ist, verstellt er den Blick auf zwei Zusammenhänge: Diese Vielfalt neuer und experimenteller Werke fand natürlich vor dem Hintergrund eines traditionellen ›kanonischen‹ Repertoire statt, das mindestens ebenso gepflegt wurde. Auch weisen die Experimente nicht difus in verschiedene Richtungen (»totales« und »episches Theater« sind natürlich keine deckungsgleichen Begriffe, aber stehen einander auch nicht sich gegenseitig ausschließend gegenüber).

Im Hautpseminar sollen exemplarisch Werke betrachtet werden (und zwar ebenso solche die heute noch im Repertoire sind wie vergessene) und insbesondere hinsichtlich ihrer künstlerischen Mittel und Intentionen befragt werden.

Zusätzliche Informationen

Erwartet werden

vertieftes Wissen zur Musiktheatergeschichte des frühen 20. Jahrhunderts

die Fähigkeit, sich eine größeres unbekanntes Werk rasch anhand der Partitur und von Rezeptionszeugnissen zu erschließen

Termine

Datum (Wochentag) Zeit Ort
22.10.2026 (Donnerstag) 16:15 - 17:45 01 153 HS MuWi
1141 - Philosophisches Seminargebäude
29.10.2026 (Donnerstag) 16:15 - 17:45 01 153 HS MuWi
1141 - Philosophisches Seminargebäude
05.11.2026 (Donnerstag) 16:15 - 17:45 01 153 HS MuWi
1141 - Philosophisches Seminargebäude
12.11.2026 (Donnerstag) 16:15 - 17:45 01 153 HS MuWi
1141 - Philosophisches Seminargebäude
19.11.2026 (Donnerstag) 16:15 - 17:45 01 153 HS MuWi
1141 - Philosophisches Seminargebäude
26.11.2026 (Donnerstag) 16:15 - 17:45 01 153 HS MuWi
1141 - Philosophisches Seminargebäude
03.12.2026 (Donnerstag) 16:15 - 17:45 01 153 HS MuWi
1141 - Philosophisches Seminargebäude
10.12.2026 (Donnerstag) 16:15 - 17:45 01 153 HS MuWi
1141 - Philosophisches Seminargebäude
17.12.2026 (Donnerstag) 16:15 - 17:45 01 153 HS MuWi
1141 - Philosophisches Seminargebäude
07.01.2027 (Donnerstag) 16:15 - 17:45 01 153 HS MuWi
1141 - Philosophisches Seminargebäude
14.01.2027 (Donnerstag) 16:15 - 17:45 01 153 HS MuWi
1141 - Philosophisches Seminargebäude
21.01.2027 (Donnerstag) 16:15 - 17:45 01 153 HS MuWi
1141 - Philosophisches Seminargebäude
28.01.2027 (Donnerstag) 16:15 - 17:45 01 153 HS MuWi
1141 - Philosophisches Seminargebäude
04.02.2027 (Donnerstag) 16:15 - 17:45 01 153 HS MuWi
1141 - Philosophisches Seminargebäude
11.02.2027 (Donnerstag) 16:15 - 17:45 01 153 HS MuWi
1141 - Philosophisches Seminargebäude