Prof. Dr. Klaus Pietschmann

E-Mail: pietschmann@uni-mainz.de
Sprechstundentermine: Terminvereinbarung bitte über das Sekretariat.
Telefon-Nr.: 39-22589

Lebenslauf

  • Geboren 1972 in Köln
  • Studium der Musikwissenschaft und Mittelalterlichen Geschichte in Köln, Florenz und Münster
  • 1996: Magisterprüfung (Mittlere Geschichte) in Münster (Kanonisationspolitik im ausgehenden Mittelalter: Die Heiligsprechung des Antoninus von Florenz, 1523)
  • 1997-2000: Mitglied im Graduiertenkolleg "Die Renaissance in Italien und ihre europäische Rezeption" (Universität Bonn)
  • 1997-1998: Stipendiat der Musikabteilung des Deutschen Historischen Instituts, Rom
  • 2000: Promotion im Fach Musikwissenschaft (Kirchenmusik zwischen Tradition und Reform. Die päpstliche Kapelle und ihr Repertoire unter Papst Paul III., 1534-1549; Vatikanstadt 2007, ausgezeichnet mit dem Göttinger Akademiepreis für Geisteswissenschaften 2008)
  • 2001-2003: wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsprojekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft "Die Oper in Italien und Deutschland 1770 — 1830" (Universitäten Köln und Bonn)
  • 2003-2006: wissenschaftlicher Assistent am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Zürich
  • 2003: Stipendiat der Bayreuther Festspiele
  • 2006: Habilitation an der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich (Laboratorium des Wandels: Wien und die Diversifizierung der Oper um 1800)
  • 2006 bis 2009: Assistenzprofessor für Musikwissenschaft am Institut für Musikwissenschaft der Universität Bern
  • 2006/07: Gastprofessor am Institut für Musikwissenschaft der Karl-Franzens-Universität Graz
  • 2008/09: Deborah Loeb Brice Fellow am Harvard University Center for Italian Renaissance Studies Villa I Tatti Florenz
  • Seit Oktober 2009: Professor für Musikwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
  • 2018: Ablehnung eines Rufs an die Universität Basel
  • Seit 2018 (bis 2023): Fellow des Gutenberg Research Council

Mitgliedschaften und Gremien

  • Ordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz
  • Mitglied der Academia Europaea
  • Mitglied im Direktorium der International Musicological Society
  • Präsident des Répertoire International des Sources Musicales ("Internationales Quellenlexikon der Musik e.V.") und Projektleiter des Akademievorhabens RISM-Zentralredaktion
  • Vorsitzender des Herausgebergremiums und 2. Projektleiter des Akademievorhabens Christoph Willibald Gluck-Gesamtausgabe
  • Stellvertretender Direktor des mainzed (Mainzer Zentrum für Digitalität in den Geistes- und Kulturwissenschaften)
  • Zweiter Sprecher des Potentialbereichs der JGU „Forschungsplattform Frühe Neuzeit“
  • Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für mittelrheinische Musikgeschichte e.V.
  • Geschäftsführender Vorstand der Dr. Uwe Baur und Jutta Truber-Baur Musikstiftung
  • Vorstandsmitglied des Rudolstädter Arbeitskreises zur Residenzkultur und des Joseph Haydn-Instituts e.V.
  • Beiratsmitglied der Residenzen-Kommission und der Görres-Geselllschaft
  • Mitglied des Trägervereins der Arnold Schönberg-Gesamtausgabe und des Instituts für hymnologische und musikethnologische Studien e.V.
  • Mitglied im interakademischen Ausschuss für musikwissenschaftliche Editionen der Akademienunion
  • Mitglied im Fachkollegium 103 der Deutschen Forschungsgemeinschaft (2016–2020)

Forschungsschwerpunkte

  • Musikgeschichte Italiens des 15. bis 17. Jahrhunderts
  • Musik, Liturgie und Kirche im 15. und 16. Jahrhundert
  • Operngeschichte des 17. bis 19. Jahrhunderts
  • Regionale Musikkulturen (Rheinland, Schweiz, Mexiko)
  • außerdem Publikationen zur Kanonisationspraxis im 16. Jahrhundert, zur Geschichte des Fachs Musikwissenschaft, zum Pariser Organum, Georg Friedrich Händel, Erich Wolfgang Korngold sowie zur Rundfunkgeschichte

Laufende Forschungsprojekte

  • Cantoria. Musik und Sakralarchitektur (Projekt im Rahmen von GFK-Fellowship)
  • Garten und Musiktheater am Dresdner Hof des 17. und 18. Jahrhunderts: Mediale und funktionale Wechselbeziehungen im Dienste herrschaftlicher Metaphorik und fürstlicher Repräsentation“ (DFG-Projekt; gemeinsam mit Prof. Dr. Matthias Müller)
  • RISM Zentralredaktion (Akademievorhaben)
  • Gesamtausgabe der Christoph Willibald Glucks (Akademievorhaben)

Schriftenverzeichnis (Stand: Januar 2022)

A) Selbständig

  • Laboratorium des Wandels. Wien und die Diversifizierung der Oper um 1800. Habilitationsschrift Zürich 2006 (= Schubert:Perspektiven - Studien, Bd. 3), Stuttgart (in Vorbereitung).
  • Kirchenmusik zwischen Tradition und Reform. Die päpstliche Kapelle und ihr Repertoire im Pontifikat Pauls III. (1534-1549) (=CASCAM, Bd. 11). Vatikanstadt 2007.

B) Herausgeberschaften

  • Mitherausgeber der Zeitschriften "Die Musiktheorie" und "Troja Jahrbuch für Renaissancemusik"
  • Mitherausgeber der Reihe Musik und Adel im Rom des Sei- und Settecento(MARS), gemeinsam mit Laurenz Lütteken
  • Editorial Board der Zeitschriften "Anuario Musical", "Journal of the Alamire Foundation" und "Studi musicali"
  • Beiratsmitglied des "Wiener Forum für ältere Musikgeschichte"
  • Musik und Musikleben am Hof des Mainzer Kurfürsten Friedrich Karl Joseph von Erthal (= Beiträge zur mittelrheinischen Musikgeschichte, 48), Mainz 2022 (gemeinsam mit Axel Beer und Ursula Kramer).
  • (Re-)Constructing Renaissance Music: Perspectives from the Digital Humanities and Music Theory, troja Jahrbuch für Renaissancemusik 17 (2018), Online-Publikation 2020, Permalink: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-90199709017
  • Beitragsarchiv des Internationalen Kongresses der Gesellschaft für Musikforschung, Mainz 2016 – »Wege der Musikwissenschaft«, Mainz 2018 (gemeinsam mit Gabriele Buschmeier), Online-Publikation: https://schott-campus.com/gfm-jahrestagung-2016
    Darin: Beiträge zum Hauptsymposium "Wege des Faches – Wege der Forschung?"
  • Christoph Willibald Gluck: Bilder, Mythen, Diskurse (= Wiener Veröffentlichungen zur Musikwissenschaft, 47), Wien 2018 (gemeinsam mit Thomas Betzwieser und Michele Calella).
  • Fürst und Fürstin als Künstler. Herrschaftliches Künstlertum zwischen Habitus, Norm und Neigung (= Schriften zur Residenzkultur, 11), Berlin 2018 (gemeinsam mit Annette C. Cremer und Matthias Müller).
  • Vokalpolyphonie zwischen Alter und Neuer Welt. Musikalische Austauschprozesse zwischen Europa und Lateinamerika im 16. und 17. Jahrhundert (= Troja Jahrbuch für Renaissancemusik, 14), Online-Publikation 2018, https://dx.doi.org/10.17879/68139520931
  • Intermedialität von Bild und Musik, Paderborn 2017 (gemeinsam mit Elisabeth Oy-Marra, Gregor Wedekind, Martin Zenck).
  • The Badia Fiesolana. Augustinian and Academic locus amoenus in the Florentine Hills, Berlin 2016 (gemeinsam mit Angela Dressen).
  • Musik und Theater in der Schweiz des 19.Jahrhunderts. Das Berner Hôtel de Musique und sein Umfeld, Tagungsbericht Bern September 2009 (= Berner Veröffentlichungen zur Musikforschung, 5), Bern 2015 (gemeinsam mit Fabian Kolb).
  • Die Oper als Politikum, Musiktheorie 29,3 (2014) (gemeinsam mit Friedemann Kreuder).
  • Mainz und sein Orchester. Stationen einer 500-jährigen Geschichte (=Schriften zur Musikwissenschaft 23), Mainz 2014 (gemeinsam mit Ursula Kramer).
  • Schubert: Interpretationen (=Schubert - Perspektiven: Studien 3), Stuttgart 2014 (gemeinsam mit Ivana Rentsch).
  • Päpstliche Repräsentation und Musik in der Renaissance (= Troja Jahrbuch für Renaissancemusik, 11), Kassel 2014.
  • Der Kanon in der Musik. Ein Handbuch. München 2013 (gemeinsam mit Melanie Wald).
  • Wagners Italien - Italiens Wagner, Musiktheorie 28,2 (2013) (gemeinsam mit Matthias Schmidt).
  • Barocke Bekehrungen: Konversionsszenarien im Rom der Frühen Neuzeit, Bielefeld 2013 (gemeinsam mit Ricarda Matheus und Elisabeth Oy-Marra).
  • Papsttum und Kirchenmusik vom Mittelalter bis zu Benedikt XVI. Positionen - Entwicklungen - Kontexte. Tagungsbericht Rom, Dezember 2006 (= Analecta Musicologica 47), Kassel u.a. 2012.
  • Musikwissenschaft im Rheinland um 1930. Tagungsbericht Köln, September 2007 (=Beiträge zur Rheinischen Musikgeschichte, Bd. 171), Kassel 2012 (gemeinsam mit Robert v. Zahn, in Verbindung mit Norbert Jers u. Wolfram Ferber).
  • Jenseits der Bühne. Bearbeitungs- und Rezeptionsformen der Oper im 19. und 20. Jahrhundert, Tagungsbericht Zürich 2007 (= Schweizer Beiträge zur Musikforschung 15), Kassel 2011 (gemeinsam mit Hans-Joachim Hinrichsen).
  • Das Erzbistum Köln in der Musikgeschichte des 15. und 16. Jahrhunderts. Tagungsbericht Köln, September 2005 (= Beiträge zur Rheinischen Musikgeschichte, Bd. 172). Kassel 2008.
  • Das Streichquartett im Rheinland. Tagungsbericht Brauweiler, Juni 2002 (= Beiträge zur Rheinischen Musikgeschichte, Bd. 167). Kassel 2005 (gemeinsam mit Robert v. Zahn u. Wolfram Ferber).

C) Beiträge in Zeitschriften und Sammelpublikationen

Zur Musikgeschichte Italiens und Europas des 15. bis 17. Jahrhunderts

  • Ein Graffito von Josquin Desprez auf der Cantoria der Sixtinischen Kapelle, in: Die Musikforschung 52,2 (1999), S.204-207.
  • Músicos y conjuntos musicales en las fiestas religiosas de la iglesia nacional española de Santiago en Roma antes del Concilio de Trento, in: Anthologica Annua 46 (1999), S.451-476.
  • A Renaissance composer writes to his patrons. Newly discovered letters from Cristóbal de Morales to Cosimo de' Medici and Cardinal Alessandro Farnese, in: Early Music 28, 3 (2000), S.383-400.
  • Deutsche Musiker und Lautenmacher im Rom der Renaissance: Spuren im Campo Santo Teutonico und der deutschen Nationalkirche Santa Maria dell'Anima, in: Stephan Füssel u. Klaus A. Vogel (Hgg.), Deutsche Handwerker, Künstler und Gelehrte im Rom der Renaissance (= Pirckheimer Jahrbuch für Renaissance- und Humanismusforschung, Bd. 15). Wiesbaden 2000, S.181-213.
  • Deutsche Musiker und Lautenmacher im Rom der Renaissance: Spuren im Campo Santo Teutonico und der deutschen Nationalkirche Santa Maria dell'Anima, in: Stephan Füssel u. Klaus A. Vogel (Hgg.), Deutsche Handwerker, Künstler und Gelehrte im Rom der Renaissance (= Pirckheimer Jahrbuch für Renaissance- und Humanismusforschung, Bd. 15). Wiesbaden 2000, S.181-213.
  • "Eadem capella in toto terrarum orbe primatum obtinuit". Hintergründe und Ausformungen des Autoritätsanspruchs der päpstlichen Sänger im 16. Jahrhundert, in: Laurenz Lütteken Nicole Schwindt (Hgg.): Autorität und Autoritäten in musikalischer Theorie, Komposition und Aufführung, Tagungsbericht Trossingen, April 2003 (= Trossinger Jahrbuch für Renaissancemusik, Bd. 3). Kassel u.a. 2004, S. 81-96.
  • Die Sängergraffiti auf der Cantoria der Sixtinischen Kapelle zwischen Selbstglorifizierung und memorialer Frömmigkeit, in: Markus Engelhardt und Christoph Flamm (Hgg.): Musik in Rom im 17. und 18. Jahrhundert: Kirche und Fest. Tagungsbericht Rom, Oktober 1999 (= Analecta Musicologica, Bd. 33). Laaber 2004, S. 81-94.
  • Laurence Feiningers Spartierungen geistlicher Musik des 15. und 16. Jahrhunderts, in: Sabine Ehrmann-Herfot und Markus Engelhardt (Hgg.): Vanitatis fuga, aeternitatis amor. Festschrift Wolfgang Witzenmann (= Analecta Musicologica, Bd. 36). Laaber 2005, S. 697-703.
  • Römische Spuren im Repertoire der Münchner Hofkapelle zur Zeit des Trienter Konzils, in: Theodor Göllner u. Bernhold Schmid (Hgg.), Die Münchner Hofkapelle des 16. Jahrhunderts im europäischen Kontext. Tagungsbericht München, August 2004, München 2006, S. 105-117.
  • Die Graffiti auf der Sängerkanzel der Cappella Sistina. Vollständiger Katalog und Dokumentation, in: Birgit Lodes u. Laurenz Lütteken (Hgg.), Institutionalisierung als Prozess. Organisationsformen musikalischer Eliten im 15. und 16. Jahrhundert, Kongressbericht Rom, Dezember 2005 (= Analecta Musicologica, Bd. 43), Laaber 2009, S. 225-273.
  • Zirkelkanon im Niemandsland. Ikonographie und Symbolik im Chansonnier Florenz, BNC, Banco Rari 229, in: M. Jennifer Bloxam, Gioia Filocamo u. Leofranc Holford-Strevens (Hgg.), "Uno gentile et subtile ingenio": Studies in Renaissance Music in Honour of Bonnie Blackburn, Turnhout 2009, S. 605-615.
  • Konzepte musikalischer Komik im 16. Jahrhundert, in: Hartmut Hein und Fabian Kolb (Hgg.), Musik und Humor. Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung in der Musik, Laaber 2010, S. 50-76.
  • Repräsentationsformen in der frankoflämischen Musikkultur des 15. und 16. Jahrhunderts: Transfer, Austausch, Akkulturation, in: Musiktheorie 25 (2010), S. 99-115.
  • Singing the Self: The Autobiography of the Fifteenth-Century German Singer and Composer Johannes von Soest, in: Early Music History 29 (2010), S. 119-159 (gemeinsam mit Steven Rozenski).
  • Muße oder Distinktion? Zum Bedeutungsspektrum höfischer Musizierpraxis um 1500, in: Jörn Leonhard u. Christian Wieland (Hg.), What makes the nobility noble? Comparative Perspectives from the Sixteenth to the Twentieth Century, Göttingen 2011, S. 227-238.
  • Erneuerung und Konservativismus: Das Repertoire der päpstlichen Kapelle nach dem Tridentinum, in: Papsttum und Kirchenmusik vom Mittelalter bis zu Benedikt XVI. (s. unter Herausgeberschaften), S. 146-156.
  • Musik und Bürgertum. Kölner Musikpatronage an der Schwelle zur Neuzeit, in: Arnold Jacobshagen (Hg.), Musikstadt Köln, Ringvorlesung Köln 2009, Köln 2013, S. 55-68.
  • Musikalische Institutionalisierung im Köln des 15. und 16. Jahrhunderts. Das Beispiel der Hardenrath-Kapelle, in: Das Erzbistum Köln (s.o. unter B).
  • Hochlöbliche Melodi zu Gottseligen Betrachtungen: Mainzer Kirchenmusik um 1600, in: TRIER - MAINZ - ROM. FS Michael Matheus, Regensburg 2013, S. 149-172.
  • Im Spannungsfeld der Konfessionen: Jan Le Febures Rosetum Marianum (1609) und der kirchenmusikalische Aufschwung in Mainz um 1600, in: Mainz und sein Orchester. Stationen einer 500-jährigen Geschichte, hg. von Ursula Kramer und Klaus Pietschmann (=Schriften zur Musikwissenschaft 23), Mainz 2014, S. 21–39.
  • Konversionssujets in römischen Oratorien, in: Barocke Bekehrungen: Konversionsszenarien im Rom der Frühen Neuzeit, hg. von Ricarda Matheus, Elisabeth Oy-Marra und Klaus Pietschmann, Bielefeld 2013, S. 175–194.
  • Höfische und kirchliche Kapellen des 15. und 16. Jahrhunderts: Auf dem Weg zur kirchenmusikalischen Institution / Johannes von Soest, in: Franz Körndle u. Joachim Kremer (Hgg.), Der Kirchenmusiker: Berufe - Institutionen - Wirkungsfelder (= Enzyklopädie der Kirchenmusik, Bd. 3). Laaber 2015, S. 159–174.
  • Musikgeschichtsschreibung im italienisch-deutschen Wissenstransfer um 1700. Andrea Bontempis „Historia musica“ (Perugia 1695) und ihre Rezension in den „Acta eruditorum“ (Leipzig 1696), in: Praktiken der Frühen Neuzeit. Akteure, Handlungen, Artefakte, hg. von Arndt Brendecke, Köln u.a. 2015, S. 163-173.
  • L’interesse musicale di Giovanni de’ Medici/Leone X tra passione e intenzione: la dedica delle Regule florum musices di Pietro Cannuzzi (1510), in: Leone X. Finanza, mecenatismo, cultura, Kgr.-Ber. Rom 02.-04.11.2015, hg. von Flavia Cantatore u.a., Rom 2016, S. 167–176
  • Die Kantate Hendel, non può mia musa im Kontext der Stegreifdichtung um 1700, in: Göttinger Händel-Beiträge 2017, S. 107–124.
  • Giovanni Andrea Angelini Bontempi als ungewöhnlicher Akteur im musikalischen Wissenstransfer zwischen Italien und dem Reich nach dem Dreißigjährigen Krieg, in: Transferprozesse zwischen dem Alten Reich und Italien im 17. Jahrhundert. Wissenskonfigurationen – Akteure – Netzwerke, hg. von Sabina Brevaglieri und Matthias Schnettger, Bielefeld 2018 (= Mainzer Historische Kulturwissenschaften, Bd. 29), S. 61–90.
  • Seven Reasons for Italy: Gaspar van Weerbeke's Career between Flanders, Milan, and Rome, in: Gaspar van Weerbeke. New Perspectives on his Life and Music, hg. v. Andrea Lindmayr-Brandl und Paul Kolb, Turnhout 2019, S. 35–46.

Zu Musik, Liturgie und Kirche 

  • Eine Motette zur Kaiserkrönung Karls V. von Costanzo Festa, in: Iberoromania 54 (2001), S.30-52. Überarbeitet und übersetzt als: A Motet by Costanzo Festa for the Coronation of Charles V, in: Journal of Musicological Research 21 (2002), S. 319-354.
  • Vom Spekulativen zum Konkreten. Musikalische Räume in der Renaissance und ihr Publikum, in: Anette Landau und Claudia Emmenegger (Hgg.): Musik und Raum. Dimensionen im Gespräch. Tagungsbericht Luzern, April 2004, Zürich 2005, S. 153-165: Überarbeitet und übersetzt als: Liturgical and Musical Space in Renaissance and Counter-Reformation Italy, in: Machtelt Israels und Louis A. Waldman (Hg.), Renaissance Studies in Honor of Joseph Connors, Florenz 2013, Bd. 2, S. 643-649.
  • Te Lutherum damnamus. Zum konfessionellen Ausdrucks- und Konfliktpotential in der Musik der Reformationszeit, in: Glaube und Macht. Tagungsbericht Torgau, Juli 2004, in: Jahrbuch der ständigen Konferenz für mitteldeutsche Barockmusik 2005 (2007), S. 23-33.
  • Konzert der Nationen. Zum 'europäischen' Charakter des Musiklebens in Rom und am Papsthof der Renaissance, in: Almut-Barbara Renger u. Roland Alexander Ißler (Hg.), Europa - Stier und Sternenkranz. Von der Union mit Zeus zum Staatenverbund, Göttingen 2009, S. 473-481.
  • Zeit und Ewigkeit. Zum liturgischen Kontext der Gradual- und Alleluia-Gesänge im Magnus Liber Organi, in: Archiv für Musikwissenschaft 66 (2009), S. 54-68.
  • La mùsica de Corpus Christi en la Roma del siglo XVI, in: Lo sagrado y lo profano en la festividad de Corpus Christi, Tercer Coloquio MUSICAT, Kongressbericht Puebla (Mexiko), März 2007, Mexico 2008, S. 127-144.
  • Politisierte Vokalpolyphonie am Hof Maximilians I. im Kontext von Diplomatie und Zeremoniell: Heinrich Isaacs "Optime pastor", in: Jürgen Heidrich (Hg.), Die Habsburger und die Niederlande. Musik und Politik um 1500, Tagungsbericht Münster 2009 (= Troja Jahrbuch für Renaissancemusik 8, 2008/09), S. 129-142.
  • Musik für die Sinne. Zu einem möglichen Funktionsspektrum einiger Hohelied-Motetten des 15. Jahrhunderts, in: Laurenz Lütteken (Hg.), Normierung und Pluralisierung. Struktur und Funktion der Motette im 15. Jahrhundert, Tagungsbericht Münster 2010 (= Troja 2010), Kassel u.a. 2011, S. 87-112.
  • "Engelscher Gesanck". Vokalpolyphonie und Herrscherkult in der Messe im 15. Jahrhundert, in: Andrea Ammendola, Daniel Glowotz und Jürgen Heidrich (Hg.), Polyphone Messen im 15. und 16. Jahrhundert. Funktion, Kontext, Symbol, Göttingen 2012, S. 21–38.
  • Polyphonie im Jenseits? Sinnendiskurs und Musikverständnis im ausgehenden Mittelalter, in: Die Tonkunst 6 (2012), S. 459-468.
  • Religion and the Senses in Early Modern Europe, in: Anna Maria Busse Berger u. Jesse Rodin (Hgg.), Cambridge History of Fifteenth-Century Music, Cambridge 2015, S. 40–51.
  • Der Fürst hört die Messe. Formen musikvermittelter Partizipation, Interaktion und Repräsentation in der höfischen Liturgie, in: Kirchenmusikalisches Jahrbuch 98 (2014), S, 7–22.
  • Die Sequenz in der Messvertonung um 1500: Antoine Brumels Missa Victimae paschali laudesund ihre Rezeption in Josquins Missa Pange lingua, in: Musica Floreat!, FS Jürgen Blume, hg. von Immanuel Ott und Birger Petersen, Mainz 2016, S. 143–157.
  • L’homme armé. Militärische Symbolik in der Ordinariumsvertonung um 1500, in: Zeichen des Militärischen am Fürstenhof im frühneuzeitlichen Europa, hg. von Peter-Michael Hahn u. Matthias Müller, Berlin 2017, S. 25-37.
  • Tradition, Reform, Innovation: Kirchenmusik im Spannungsfeld von Geschichtlichkeit und Gegenwärtigkeit, in: Der Kunst ausgesetzt, Kgr.-Ber. Bern 2015, hg. von Thomas Gartmann und Andreas Marti, Bern u.a. 2017, S. 61-73.
  • Sublimierte Sinnlichkeit. Josquins Messen in liturgie- und frömmigkeitsgeschichtlicher Perspektive am Beispiel der Missa Gaudeamus, in: Josquin des Prez, hg. von Ulrich Tadday (Musik-Konzepte Sonderband XI), München 2021, S. 60-76.

Zu Musik und Politik in der Frühen Neuzeit

  • Musikpflege im Dienste nationaler Repräsentation: Musiker an S. Giacomo degli Spagnoli in Rom bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts, in: Studi Musicali 31 (2002), S.109-144.
  • Un apoteosi patriottica del militarismo: L'Achille di Ferdinando Paër e Giovanni de Gamerra (Vienna 1801), in: Paolo Russo (Hg.), Ferdinando Paer tra Parma e l'Europa, Tagungsbericht Parma, September 2006, Parma u. Venedig 2008, S. 171-186.
  • Ein Kaisermord? Montezuma auf der Opernbühne, in: Schweizer Jahrbuch für Musikwissenschaft, N.F. 28/29 (2008/09), S. 29-54.
  • Bürgerstolz und Prophetie. Der Florentinische Beitrag zu einer ,musikalischen Nationsbildung' Italiens im 16. Jahrhundert, in: Detlef Altenburg und Rainer Bayreuther (Hg.), Musik und kulturelle Idendität, Tagungsbericht Weimar, September 2004, Bd. 2, Kassel u.a. 2012, S. 66-72.
  • Herrschaftssymbol und Propaganda: Höfische Musik in der frühen Neuzeit, in: Yvonne Wasserloos und Sabine Mecking (Hg.), Musik.Macht.Staat, Ringvorlesung Düsseldorf 2010, Göttingen 2012, S. 39-56.
  • The Sense of Hearing Politicized. Liturgical Polyphony and Political Ambition in Fifteenth-Century Florence, in: Wietse de Boer u. Christine Goettler (Hg.), Religion and the Senses in Early Modern Europe, Leiden 2013, S. 273-288.
  • Musical Institutions in 15th Century Europe, in: Anna Maria Busse Berger u. Jesse Rodin (Hgg.), Cambridge History of Fifteenth-Century Music, Cambridge 2015, S.403–426.
  • Die Oper als „kleine Republic“ und ihre mediale Propagierung. Hochzeitsopern der 1660er Jahre im Vergleich: Paris, Dresden, Wien, in: Politikstile und die Sichtbarkeit des Politischen in der Frühen Neuzeit, hg. von Dietrich Erben und Christine Tauber, Passau 2016, S. 157-176.
  • Music Cultivation in Roman National Churches before the Council of Trent, in: Music and the Identity Process. The National Churches of Rome and their Networks in the Early Modern Period, hg. v. Michela Berti und Émilie Corswarem, Turnhout 2019, S. 63–88.
  • Fürsten als Künstler und Musiker in der Frühen Neuzeit, in: Landgraf Ernst Ludwig von Hessen-Darmstadt (1667–1739). Regentschaft und musikalisch-künstlerische Ambition im 18. Jahrhundert, Mainz 2019, S. 11–22.
  • Messen und Motetten als Propagandamedien in der Reformationszeit: Die anonyme Motette Iuxta est dies domini in Susatos 4. Motettenbuch und Clemens non Papas Missa Ecce quam bonum, in: Musik und Reformation – Politisierung, Medialisierung, Missionierung, hg. von Christiane Wiesenfeldt und Stefan Menzel, Paderborn 2019, S. 187-199.
  • Musik in der Hofkultur und im Selbstverständnis des Adels, in: Musikleben in der Renaissance zwischen Alltag und Fest (Teilband 1: Orte der Musik), hg. v. Wolfgang Fuhrmann (Handbuch der Musik der Renaissance, Bd. 4/1), Lilienthal 2019, S. 317–342.
  • "Allen Vornehmen Musicis, Capellmeistern und Phonascis Teutscher Nation". Voraussetzungen der Rezeption italienischer Stilelemente im dritten Buch des Syntagma Musicum von Michael Praetorius, in: Musiktheorie 4 (2021), S. 332-343.
  • Emperor Maximilian I, Audible Ideology and Heinrich Isaac's Optime pastor, in: Henricus Isaac (c. 1450/5–1517). Composition, Reception, Interpretation, hg. von Stefan Gasch, Markus Grassl und August Valentin Rabe (= Wiener Forum für ältere Musikgeschichte, 11), Wien 2019, S. 189-207

Zur Operngeschichte des 17. bis 19. Jahrhunderts

  • Die musikalische Wahrnehmung Spaniens in der deutschen Oper um 1800, in: Dietrich Briesemeister und Harald Wentzlaff-Eggebert (Hgg.), Von Spanien nach Deutschland und Weimar-Jena. Verdichtung der Kulturbeziehungen in der Goethezeit. Tagungsbericht Weimar, Dezember 2001 (= Ereignis Weimar-Jena, Kultur um 1800, Ästhetische Forschungen, Bd. 3). Heidelberg 2003, S. 135-157.
  • Von Zoroastro zu Osiride. Freimaurerische Einflüsse auf die Spielplangestaltung der Dresdner Oper vor 1800, in: Jahrbuch der Ständigen Konferenz Mitteldeutsche Barockmusik 2002, Schneverdingen 2004, S. 164-179.
  • Zwischen Struktur und Theatralität. Ansätze zum Verstehen der Gattung Oper, in: Christoph von Blumröder und Wolfram Steinbeck (Hgg.): Musik und Verstehen, Tagungsbericht Köln, Oktober 2003 (= Spektrum der Musik, Bd. 8). Laaber 2004, S. 133-146.
  • Zwischen Tradition, Anpassung und Innovation: Italienische Opern für deutsche Höfe im frühen 19. Jahrhundert, in: Daniel Brandenburg und Sebastian Werr (Hgg.): Das Bild der italienischen Oper in Deutschland, Tagungsbericht Thurnau, September 2002 (= Forum Musiktheater, Bd. 1). Münster 2004, S. 108-121.
  • Indios galanes, españoles crueles? La imagen de México en el teatro musical alemán del barroco, , in: Horst Pietschmann, Manuel Ramos Medina und María Cristina Torales Pacheco (Hgg.): Alemania y México: Percepciones mutuas en impresos, siglos XVI-XVIII. Tagungsbericht Mexico City, März 2004, México D.F. 2005, S. 361-383.
  • Ein theatralisches Abenteuer. Zur Rezeption von Cimarosas im deutschen Sprachraum, in: Ulrich Konrad (Hg.), Bearbeitungspraxis in der Oper des späten 18. Jahrhunderts, Tagungsbericht Würzburg, Februar 2005, Tutzing 2007, S. 151-182.
  • Gattungs- und Stilvielfalt im musikdramatischen Schaffen Joseph Weigls, in: Markus Lippe (Hg.): Oper im Aufbruch. Gattungskonzepte des deutschsprachigen Musiktheaters um 1800. Tagungsbericht Berlin, September 2004 (= Kölner Beiträge zur Musikwissenschaft, Bd. 9). Kassel 2007, S. 323-345.
  • Ein "Ausweg aus der Sackgasse des zeitgenössischen Opernschaffens"? Korngolds dies- und jenseits der Wunderkind-Euphorie, in: Arne Stollberg (Hg.), Erich Wolfgang Korngold. Wunderkind der Moderne oder letzter Romantiker? Kongressbericht Bern, September 2007, München o.J. (2008), S. 137-151.
  • [Händels] Secular Drama; Rinaldo, in: Arnold Jacobshagen u. Panja Mücke (Hgg.), Händels Opern (= Das Händel-Handbuch, hrsg. v. Hans Joachim Marx, Bd. 3). Laaber 2009, Teilbd. 1, S. 68-77; Teilbd. 2, S. 54-62.
  • Nationale Identitätskonstruktion im deutschsprachigen Musiktheater des ausgehenden 18. Jahrhunderts, in: Georg Schmidt (Hg.), Die deutsche Nation im frühneuzeitlichen Europa: Politische Ordnung und kulturelle Identität?, Tagungsbericht München, Historisches Kolleg, März 2008, München 2010, S. 293-306.
  • Beethoven und die Wiener Hoftheater in den Jahren vor dem Fidelio, in: Axel Beer (Hg.), Festschrift Hellmut Federhofer zum 100. Geburtstag, Tutzing 2011, S. 339-348.
  • Die Meistersinger von Nürnberg, in: Laurenz Lütteken (Hg.), Wagner-Handbuch, Kassel und Stuttgart 2012, S. 381-391.
  • Metatheatralität in der Oper am Beispiel Wiens um 1800, in: Kirsten von Hagen und Martina Grempler (Hg.), Opernwelten, Oper - Raum - Medien, Berlin 2012, S. 91-99.
  • Moctezuma auf der Bühne, in: Pim den Boer, Heinz Duchhardt, Georg Kreis, Wolfgang Schmale (Hg.), Europäische Erinnerungsorte, Bd. 3 (Europa und die Welt), München 2012, S. 99-105.
  • Vermittelte Italienrezeption? Joseph Rastrellis komische Oper "Salvator Rosa" und ihre Spuren im Repertoire Richard Wagners, in: Musiktheorie 28 (2013), S. 126-137.
  • Die deutsche komische Oper um 1830, in: Das ungeliebte Frühwerk. Richard Wagners Oper „Das Liebesverbot“, hg. von Laurenz Lütteken, Würzburg 2014, S. 9–26.
  • Italianità bei Schubert. Die Drei Gesänge für Bassstimme mit Klavier op. 83 (D 902) zwischen beruflichem Kalkül und Traditionsbewusstsein, in: Ivana Rentsch und Klaus Pietschmann (Hg.), Schubert: Interpretationen (Schubert - Perspektiven: Studien 3), Stuttgart 2014, S. 41–56.
  • [Beethovens] Vokalwerke mit Orchester der frühen Jahre: Kantaten und Arien, in: Birgit Lodes und Armin Raab (Hgg.), Bühnenwerke, Vokalmusik (= Beethoven-Handbuch, Bd. 4). Laaber 2014, S. 235–256.
  • Die Opernklavierauszüge in der Musikaliensammlung Ferdinands III. von der Toskana, in: Die Tonkunst 8 (2014), S. 205–216.
  • „Pensieri, voi mi tormentate“. Wahnsinn und psychische Extremsituationen in Händels Opern, in: Göttinger Händel-Beiträge 2016, S. 85-95.
  • Wechselbeziehungen zwischen der italienischen Kantaten- und Opernproduktion um 1700: Zur „cantata“ in Antonio Vivaldis L’incoronazione di Dario(1717), in: Die Kantate als Katalysator. Zur Karriere eines musikalisch-literarischen Strukturtypus um und nach 1700, hg. von Wolfgang Hirschmann u. Dirk Rose, Berlin u. Boston 2018 (=Hallesche Beiträge zur Europäischen Aufklärung, 59), S. 99-109.
  • Karajans Interpretation von L'incoronazione di Poppea (1963), in: Der Karajan-Diskurs. Perspektiven heutiger Rezeption, hg. Von Julian Caskel, Würzburg 2020, S. 101-114.
  • Märsche im Wiener Opernrepertoire um 1800 und ihre dramaturgische Funktion, in: Oper und Militärmusik im 'langen' 19. Jahrhundert, hg. v. Achim Hofer, Würzburg 2020, S. 1–10.
  • Sachs rezipiert Tristan und Isolde: Überlegungen zu einem intrikaten Beziehungsgeflecht, in: Kunst und Leben? Wagners Tristan und Isolde zwischen Biografie und Drama, hg. v. Laurenz Lütteken und Melanie Wald-Fuhrmann, Würzburg 2020, S. 65–76.
  • Bad Habits in Theatre - Late Forms of Operatic Pasticcios in Vienna Around 1800, in: Operatic Pasticcios in 18th-Century Europe, hg. von Gesa zur Nieden und Berthold Over, Bielefeld 2021, S. 541-552.
  • Das Wiener Fiasko der Beyden Kalifen (1814): Meyerbeers früher Beitrag zur deutschen Oper im Umfeld des Wiener Hofs zur Kongresszeit, in: Raum - Hof - Musik,Topologisch-kulturwissenschaftliche Studien zu Residenzkulturen, hg. von Panja Mücke und Stefanie Acquavella-Rauch, Hildesheim u.a. 2021, S. 241-256.
  • "Viel ohrenkizel, wenig für Seele und Herz". Johann Franz Xaver Sterkels Il Farnace (Neapel 1782), in: Musik und Musikleben am Hof des Mainzer Kurfürsten Friedrich Karl Joseph von Erthal (= Beiträge zur mittelrheinischen Musikgeschichte, 48), hg. Von Axel Beer, Ursula Kramer und Klaus Pietschmann, Mainz 2021, S. 235-252.

Heiligkeitskonzepte in Mittelalter und Renaissance

  • Ablauf und Dimensionen der Heiligsprechung des Antoninus von Florenz (1523). Kanonisationspraxis im politischen und religiösen Umbruch, in: Quellen und Forschungen aus italienischen Archiven und Bibliotheken 78 (1998), S.388-463.
  • "Opus Leone decimo dignum". Die Heiligsprechung des Francesco di Paola und die Frankreich-Politik Leos X., in: Götz-Rüdiger Tewes und Michael Rohlmann (Hgg.): Der Medici-Papst Leo X. und Frankreich. Tagungsbericht Rom, September 1999 (= Spätmittelalter und Reformation. Neue Reihe, Bd. 19). Tübingen 2002, S. 151-169.
  • Kirchenmusikalische Kanonbildung im Kontext mittelalterlicher Heiligkeitskonstruktion, in: Der Kanon der Musik, Theorie und Geschichte. Ein Handbuch, hg. von Klaus Pietschmann u. Melanie Wald-Fuhrmann, München 2013, S. 199–214.
  • „Audire meruit dulcisonam coelestis militiae melodiam“. Musik und Heiligkeit im mittelalterlichen Köln und Mainz, in: Musik der mittelalterlichen Metropole. Räume, Identitäten und Kontexte der Musik in Köln und Mainz ca. 900–1400, hg. von Fabian Kolb, Kassel 2016, S. 199–217.

Regionale Musikkulturen

  • Der Beitrag des WDR zur Renaissance der Musik des 15. und 16. Jahrhunderts, in: Thomas Synofzik, Barbara Schwendowius und Richard Lorber (Hgg.): 50 Jahre Alte Musik im WDR 1954-2004. Köln 2005, S. 213-230.
  • "El divino Haydn". Die mexikanische Haydn-Wahrnehmung des frühen 19. Jahrhunderts in deutscher Perspektive, in: Die Tonkunst 3 (2009), S. 298-302.
  • "genannt: Schweitzer". Perspektiven einer nationalen Karrierestrategie Ludwig Senfls, in: Birgit Lodes, Stefan Gasch und Sonja Tröster (Hg.), Senfl-Studien I (= Wiener Forum für Ältere Musikgeschichte 4), Tutzing 2012, S. 3-16.
  • La percepción de la cultura musical de México en las revistas de música alemanas, in: Karl Kohut (Hg.), Alemania y México: percepciones interculturales en el siglo XIX, Tagungsbericht Mexico City, September 2006, México D.F. 2010, S. 663-683.Überarbeitet und übersetzt als: Das mexikanische Musikleben des 19. Jahrhunderts im Spiegel deutscher Musikzeitschriften, in: Ivana Rentsch, Walter Kläy und Arne Stollberg (Hg.), Dialoge und Resonanzen -- Musikgeschichte zwischen den Kulturen. Festschrift für Theo Hirsbrunner zum 80. Geburtstag, München 2011, S. 271-289.
  • Zum Opernrepertoire des Mainzer Nationaltheaters (1788–1792), in: Jonathan Gammert u. Gudula Schütz (Hg.), 50 Jahre regionale Musikgeschichtsforschung am Mittelrhein (=Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft für Mittelrheinische Musikgeschichte, Sonderheft), Mainz 2015, S. 78–99.
  • Musik an der JGU. Integrationsfaktor mit internationaler Strahlkraft, in: 75 Jahre Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Universität in der demokratischen Gesellschaft, hg. von Georg Krausch, Regensburg 2021, S. 268-279.

D) Lexikonartikel

  • S. Leopold u. U. Scheideler (Hgg.), Oratorienführer. Stuttgart, Kassel u.a. 2000: "Holzbauer, Ignaz: Betulia liberata", "Holzbauer, Ignaz: Deutsche Messe", "Vivaldi, Antonio: Juditha triumphans" u. "Vivaldi, Antonio: Gloria D-Dur"
  • E. Schmierer (Hg.), Lexikon der Musik der Renaissance (= Handbuch der Musik der Renaissance, Bd. 7), Laaber 2012: "Cortesi, Paolo", "Felis, Stefano", "Köln", "Mantua", "Orto, Marbriano de", "Pisano, Bernardo", "Serafino dall'Aquila", "Soto de Langa, Francisco", "Vanneo, Stefano", "Zoilo, Annibale"
  • MGG2: "Rom. Die Zeit der Renaissance", "Brumel, Antoine", "Brunel, Giaches", "Dargentilly, Charles", "Erber, Georg", "Escobedo, Bartolomé de", "Escribano, Juan", "Eugen IV.", "Eustachius de Monte Regali", "Gast, Peter", "Goldschmidt, Hugo", "Ghiselin, Johannes", "Han, Ulrich", "Hanart, Martin", "Jachet von Mantua", "Johannes XXIII.", "Laufenberg, Heinrich", "Leo X. ", "Longueval, Antoine de", "Maistre Jhan", "Mattheson, Johann" (Schrift- und Werkverzeichnis), "Medici", "Neri, Filippo", "Nessler, Victor", "Orto, Marbriano de", "Pieton, Loyset", "Pius II.", "Roussel, François", "Vaqueras, Bertrandus", "Weigl, Joseph", "Weigl, Thadäus"; Supplement: "Benedikt XIV.", "Ferreri, Zaccaria"
  • "Musik", in: Renaissance-Humanismus. Lexikon zur Antikenrezeption, hg. von Manfred Landfester (=Der neue Pauly, Supplemente, Bd. 9), Stuttgart 2014, Sp. 643–657.