Stefanie Acquavella-Rauch ist Universitätsprofessorin für Historische Musikwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Sie wurde 2008 an der Philipps-Universität Marburg mit der Arbeit „Die Arbeitsweise Arnold Schönbergs – Kunstgenese und Schaffensprozess“ promoviert. Nach wissenschaftlichen Positionen an der Universität Bayreuth, dem Musikwissenschaftlichen Seminar der Universität Paderborn und der Hochschule für Musik Detmold habilitierte sie sich 2016 mit der Arbeit „Musikgeschichten: Von vergessenen Musikern und ‚verlorenen‘ Residenzen im 18. Jahrhundert“ an der Universität Paderborn. Bis zum Ausschlagen eines Rufs der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen und der Annahme des Bleibeangebots der JGU war sie Akademie-Juniorprofessorin an der JGU Mainz und im Rahmen der Gluck-Gesamtausgabe auch an der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz. Seit 2014 war sie mehrfach Visiting Scholar an der University of California, San Diego. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen neben der Beschäftigung mit Kompositionsprozessen, mit musikalischen Praktiken vom 18. bis 20. Jahrhundert und mit Methoden der Musikforschung insbesondere auch Themen der digitalen Musikwissenschaft und der Musikedition.

  • Musikwissenschaftliche Kreativitätsforschung. Kompositorischer Schaffensprozess
  • Musikgeschichte Schottlands im 18. Jahrhundert
  • Musikgeschichte Hannovers im 18. Jahrhundert
  • Wien im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert:
    • Arnold Schönberg
    • Operette
    • Gustav Mahler
  • Instrumentalgeschichte Mandoline
  • Australische Musikgeschichte und -kultur seit 1945 (Don Banks)
  • Laienmusikkultur seit dem 18. Jahrhundert
  • Editionswesen und Digitalität, digitale Musikwissenschaft

Stefanie Acquavella-Rauch studierte Musikwissenschaft, Historische Hilfswissenschaften und Anglistik / Linguistik an der Philipps-Universität Marburg, wo sie 2008 mit der Arbeit Die Arbeitsweise Arnold Schönbergs – Kunstgenese und Schaffensprozess (erschienen 2010 bei Schott Music) promoviert wurde. Zwischen 2007 und 2011 nahm sie Lehraufträge an verschiedenen Hochschulen wahr und war 2013 Visiting Scholar an der University of California, San Diego. Nach einer Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bayreuth im Projekt der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz (AdW) »OPERA – Spektrum des europäischen Musiktheaters«, war sie von 2009 bis 2016 Akademische Rätin und Oberrätin am Musikwissenschaftlichen Seminar der Universität Paderborn und der Hochschule für Musik Detmold. Dort habilitierte sie sich 2016 mit der Arbeit Musikgeschichten: Von vergessenen Musikern und ›verlorenen‹ Residenzen im 18. Jahrhundert (erschienen 2019 bei Peter Lang). Von 2016 bis 2022 war sie Juniorprofessorin für Musikwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, zwischen 2016 und 2021 im Rahmen der Gluck Gesamtausgabe auch an der AdW Mainz. 2020 schlug sie einen Ruf der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen aus und nahm das Mainzer Bleibeangebot an. Seit 2022 ist sie Universitätsprofessorin für Historische Musikwissenschaft an der JGU und war 2023 sowie 2024 erneut Visiting Scholar an der University of California, San Diego.

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