Wintersemester 2013/14

Lehrangebote vergangener Semester

Übersichtsplan

Vorlesung Proseminar Hauptseminar Oberseminar Übung Nicht verfügbar


Zeit Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag
8.00 Münch
Fom und Analyse
Münch
Form & musikalischer Satz (A)
Beer
Repertoirekunde (B)
   
9.00
10.00 zur Nieden
Musikgeschichte im Überblick V (1828-1914)
Münch
Historische Satzlehre III
Pietschmann
Fragestellungen und Methoden der Musikwissenschaft (B)
Kolb
Denksysteme der Musik. Notation und Verschriftlichung von Musik im 13.-16. Jahrhundert
Over
Einführung in die Musikwissenschaft (B)
Gammert
Notensatz mit Sibelius
11.00
12.00 zur Nieden
Proseminar zur Musikgeschichte im Überblick V (1828-1914)
Pietschmann
Musiktheorie als historische Kulturwissenschaft
Beer
Repertoirekunde (A)
Beer
Musikwissenschaft im Forschungsdiskurs
Banholzer
Form & musikalischer Satz (B)
Kolb
Einführung in die Musikwissenschaft (A)
Gräf
Digitales Audio und Klangsynthese
13.00
14.00 Gammert
Musikedition - Musik von Rhein und Main herausgeben
Pietschmann
Pietro Metastasio und die Oper des 18. Jahrhunderts
Hindrichs
Oberseminar
Hindrichs
Wilde Jungs und echte Kerle - Reaktionäre Rebellen der aktuellen Deutschrock-Szene
15.00
16.00 Münch
Musikalische Analyse im historischen Kontext
Pietschmann
Methoden und Fragestellungen der Musikwissenschaft (A)
Beer & Kramer
Wagner-Perspektiven
Banholzer
Historische Satzlehre I
Kramer
Methoden der Musikwissenschaft (Vertiefung)
Niedermüller
Neuschöpfung - Dienst am Werk - Historische Rekonstruktion. Geschichte der musikalischen Interpretation seit dem Vorliegen akustischer Aufnahmen
Gräf
Computer-Musik: Schnittstellen zur Steuerung von Musik-Software
17.00
18.00 Krause
Die Oper "Salome" von Richard Strauss als Spiegel der Zeit
  Gammert
Musikedition im Spannungsfeld Wissenschaft - Praxis - Verlag
Beer & Pietschmann
Forschungskolloquium
 
19.00

Übung Computer-Musik: Schnittstellen zur Steuerung von Musik-Software, Gräf
Fr, 16:15 - 17:45

Ein wichtiger Trend in der Computer-Musik ist die Entwicklung neuartiger Schnittstellen zur interaktiven Steuerung von elektronischen Musikinstrumenten. In der Übung lernen wir grundlegende Techniken zur Übermittlung musikalischer Informationen mittels MIDI (Musical Instruments Digital Interface) und OSC (Open Sound Control) kennen und erproben deren Einsatz zur Steuerung von DAWs (Digital Audio Workstations), Sequencern und anderen Computer-Musik-Programmen. (Wer hat, möge bitte Smartphone oder Tablet mitbringen, da wir auch den Einsatz von Controller-Software auf mobilen Computern erproben wollen!)
zählt als:
07.114.200 in Modul 8 (M.07.114.080), BA Musikwissenschaft (PO 2008)
07.114.200 in Modul 082 (M.07.114.082), BA Musikwissenschaft
07.114.200 in Modul 092 (M.07.114.092), BA Musikwissenschaft

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Übung Denksysteme der Musik. Notation und Verschriftlichung von Musik im 13.-16. Jahrhundert, Kolb
Do, 10:15 - 11:45

Seit den Anfängen der Verschriftlichung von Musik ist der Akt des Komponierens als absichtsvolles musikalisches Gestalten und Organisieren von Tönen und Tonfolgen wesentlich an die Notation als spezifische Denkmatrix und geschlossenes musikalisches Kategoriensystem gebunden, wirkt die Schrift (und das Schriftbild) mit den jeweiligen technischen Möglichkeiten, die sie bereitstellt, zurück auf die kompositorisch-gestalterischen Prozesse. Der Notenschrift (als System, das aus bestimmten Konventionen und Überzeugungen, was Musik ist und sein soll, erwächst und bestimmte kompositorische Entscheidungen ermöglicht, fordert bzw. befördert und andere nicht) kommt damit eine zentrale Funktion zu, indem sie einerseits konkreten Einfluss auf die musikalischen und kompositorischen Entwicklungen nimmt und andererseits Rückschlüsse auf den Vorstellungshorizont erlaubt, in den Musik jeweils in ihrer Zeit eingebettet war. Kurz: Musikgeschichte (als Kompositionsgeschichte) ist ohne Schriftgeschichte und Notationskunde nicht zu schreiben. In unserer Übung wollen wir uns angesichts dieser Erkenntnis nach einem kursorischen Blick auf das Erbe des lateinischen Mittelalters (Silbenschrift, Neumen, Dasia-Notation) sowie auf die Modalnotation des 11. und 12. Jahrhunderts auf die notationstechnischen Entwicklungen des 13. bis 16. Jahrhunderts konzentrieren. Von Interesse sind dabei sowohl die (schwarze und weiße) Mensuralnotation inklusive ihrer Standardisierungen durch das Einsetzen der Druckpraxis als auch die Ausprägungen der instrumentalmusikspezifischen Schriftformen der Tabulaturen (Griffschriften) und besonderen Notate für Tasteninstrumente. Neben aktuellen historiographischen Reflexionen zur Verschriftlichung (von Musik) und ihren Konsequenzen sowie generellen Fragen der Implikationen von Notation liegt der Fokus dabei auf der Lektüre zeitgenössischer Theoretiker einerseits und auf einer (hieraus resultierenden) Notationskunde im engeren Sinne andererseits (inklusive ,praktischer' Transkriptionsübungen etc.). Zudem ist der Blick stets aber auch auf Fragen der "äußeren" Gestaltung, Präsentation und Überlieferung zu richten: Welche Bedeutung etwa kommt der Anlage als Sammel- bzw. Individualhandschrift/-druck zu? Welches Repertoire wird wie zusammengestellt? Welche Konsequenzen erwachsen aus der ,Mise-en-page' (Lesefeldeinteilung vs. Quasi-Partituranordnung etc.) bzw. der Distributionsform (Stimmbücher etc.)? Welche Einsichten lassen sich aus der kalligraphischen Gestaltung und Auszierung (Illuminationen etc.) gewinnen? In welchem Umfang sind auch piktographische Aspekte von musikalischer Schrift zu berücksichtigen?
zählt als:
07.114.140 in Modul 6 (M.07.114.060), BA Musikwissenschaft
07.114.080 in Modul 4 (M.07.114.040), BA Musikwissenschaft (2008)

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Proseminar Die Oper "Salome" von Richard Strauss als Spiegel der Zeit, Krause
Mo, 18:15 - 19:45

zählt als:
07.114.160 in Modul 7 (M.07.114.070), BA Musikwissenschaft
07.114.165 in Modul 081 (M.07.114.081), BA Musikwissenschaft
07.114.165 in Modul 091 (M.07.114.081), BA Musikwissenschaft
07.114.160 in Modul 5 (M.07.114.200b), BEd Musik
07.114.160 in Modul 5 (M.07.114.205), BEd Musik

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Übung Digitales Audio und Klangsynthese, Gräf
Fr, 12:15 - 15:45

Thema der Übung sind die Konzepte und Techniken der digitalen Klangsynthese. Dabei diskutieren wir die Repräsentation von Schallwellen im Computer und beschäftigen uns mit Theorie und Praxis der digitalen Signalverarbeitung und grundlegender Syntheseverfahren wie z.B. der additiven, subtraktiven und Modulations-Synthese, sowie des Sampling und der Wellenform-Synthese. Ferner erproben wir den praktischen Einsatz dieser Techniken bei der Programmierung von Synthesizern und Effekten mit der Computer-Musik-Software Pd.
zählt als:
07.114.200 in Modul 8 (M.07.114.080), BA Musikwissenschaft (PO 2008)
07.114.200 in Modul 082 (M.07.114.082), BA Musikwissenschaft
07.114.200 in Modul 092 (M.07.114.092), BA Musikwissenschaft

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Übung Einführung in die Musikwissenschaft (A), Kolb
Do, 12:15 - 12:45

Was ist, was will, kann und soll Musikwissenschaft? Diesen gar nicht so banalen (und historisch ganz unterschiedlich beantworteten) Fragen auf den Grund zu gehen, ist das Anliegen der Veranstaltung, die in dieser Hinsicht am Beginn des Studiums eine erste Orientierung über Aufgaben, Arbeitsweisen und Interessen des Faches bieten möchte. Einerseits sollen dabei Geschichte und Systematik der Disziplin vorgestellt und diskutiert werden, ehe Aspekte der musikalischen Überlieferung (vom Autograph bis zur Kritischen Gesamtausgabe), der Rezeption und des Schreibens über Musik ins Blickfeld rücken. Insbesondere geht es in dieser Übung aber auch darum, ganz konkret das wissenschaftliche >Handwerkszeug< zu erlernen und anhand exemplarischer Beispiele aktiv und praktisch zu erproben: Die wichtigsten Recherchemöglichkeiten und -strategien, die Arbeit mit verschiedenen musikbezogenen Quellen und der Umgang mit gedruckten bzw. elektronisch zur Verfügung stehenden wissenschaftlichen Hilfsmitteln wie Lexika, Enzyklopädien und Verzeichnissen stehen ebenso auf dem Programm wie die Techniken des Zitierens, das korrekte Anlegen von Bibliographien, das Entwickeln eines spezifischen Problembewusstseins und musikhistorischer Fragestellungen sowie das Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten.
zählt als:
07.114.010 in Modul 1 (M.07.114.010), BA Musikwissenschaft
07.114.010 in Modul 1 (M.07.114.010), BA Musikwissenschaft
07.114.010 in Modul 5 (M.07.114.205), BEd Musik

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Übung Einführung in die Musikwissenschaft (B), Over
Fr, 10:15 - 11:45

Was ist, was will, kann und soll Musikwissenschaft? Diesen gar nicht so banalen (und historisch ganz unterschiedlich beantworteten) Fragen auf den Grund zu gehen, ist das Anliegen der Veranstaltung, die in dieser Hinsicht am Beginn des Studiums eine erste Orientierung über Aufgaben, Arbeitsweisen und Interessen des Faches bieten möchte. Einerseits sollen dabei Geschichte und Systematik der Disziplin vorgestellt und diskutiert werden, ehe Aspekte der musikalischen Überlieferung (vom Autograph bis zur Kritischen Gesamtausgabe), der Rezeption und des Schreibens über Musik ins Blickfeld rücken. Insbesondere geht es in dieser Übung aber auch darum, ganz konkret das wissenschaftliche >Handwerkszeug< zu erlernen und anhand exemplarischer Beispiele aktiv und praktisch zu erproben: Die wichtigsten Recherchemöglichkeiten und -strategien, die Arbeit mit verschiedenen musikbezogenen Quellen und der Umgang mit gedruckten bzw. elektronisch zur Verfügung stehenden wissenschaftlichen Hilfsmitteln wie Lexika, Enzyklopädien und Verzeichnissen stehen ebenso auf dem Programm wie die Techniken des Zitierens, das korrekte Anlegen von Bibliographien, das Entwickeln eines spezifischen Problembewusstseins und musikhistorischer Fragestellungen sowie das Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten.
zählt als:
07.114.010 in Modul 1 (M.07.114.010), BA Musikwissenschaft
07.114.010 in Modul 5 (M.07.114.200b), BEd Musik
07.114.010 in Modul 5 (M.07.114.205), BEd Musik

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Übung Form & Analyse, Münch
Mo, 08:15 - 09:45

Theorien tonaler Musik und handwerkliche Praxis (Generalbass, Fundamentalbass, Harmonielehre, Formenlehre); Analysemethoden und musiktheoretische Konzepte (exemplarische Einblicke), einfache Höranalyse mit gehörbildenden Übungen. Profunde Kenntnisse der Allgemeinen Musiklehre werden vorausgesetzt.
zählt als:
07.114.050 in Modul 2 (M.07.114.020), BA Musikwissenschaft

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Übung Form & musikalischer Satz (A), Münch
Di, 08:15 - 09:45

Überblick und praktische Übungen zu elementaren Satztechniken der europäischen Musik (mehrstimmiger Satz, Generalbass, Fundamentalbass, Stufen-, Funktions-Theorie etc.); Entwicklung der Fähigkeit, Musik in ihrem formalen Ablauf zu erfassen und mit angemessenem Fachvokabular zu beschreiben; Entwicklung der Fähigkeit, grundlegende formale, harmonische und satztechnische Sachverhalte hörend zu erfassen; Einblick in Aufgabe, Methoden und Grenzen der musikalischen Analyse.
zählt als:
07.114.040 in Modul 2 (M.07.114.020), BA Musikwissenschaft

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Übung Form & musikalischer Satz (B), Banholzer
Mi, 12:15 - 13:45

In diesem Kurs sollen Sie einerseits lernen, mit einigen für die tonale Musik elementaren satztechnischen Phänomenen analytisch umzugehen (Stimmführung, Akkordverbindung, einige Satzmodelle, Kadenzierung und Modulation). Andererseits sollen Sie lernen, Unterschiede verschiedener musiktheoretischer Konzepte zu reflektieren, die für diesen analytischen Umgang geeignete Werkzeuge bereitstellen wollen (Kontrapunktlehre, Generalbaßlehre, Fundamentalbaß, Stufentheorie, Funktionstheorie, eventuell Schichtenlehre). Drittens soll Ihnen einsichtig werden, wie Musikstücke zunächst eher kleineren Umfangs mit Hilfe solcherart beschreibbarer Bausteine konstruiert oder zumindest strukturiert werden können. Damit ist von der Satztechnik her ein erster Ansatz möglich zur Betrachtung musikalischer Formbildung, die im Zentrum des Folgekurses stehen soll (Übung "Form und Analyse", im Sommersemester). Wir werden uns grundlegenden Phänomenen und Konzepten systematisch und exemplarisch nähern, ohne dies historisch in der Weise zu vertiefen, wie es in den Übungen zur historischen Musiktheorie in späteren Modulen geschehen soll. Solide Vorkenntnisse der allgemeinen Musiklehre sind unverzichtbare Voraussetzung für diese Annäherung - und nicht Gegenstand der Kursarbeit (zum Selbststudium könnte dienlich sein Hempel, Christoph: Neue Allgemeine Musiklehre, Mainz 1997) -, auch wenn vermeintlich allgemeingültiges Grundlagenwissen in unserer Diskussion immer wieder hinterfragt und dessen sinnvolle Anwendung überprüft werden soll.
zählt als:
07.114.040 in Modul 2 (M.07.114.020), BA Musikwissenschaft

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Forschungskolloquium Forschungskolloquium, Beer & Pietschmann
Do, 18:15 - 19:45

zählt als:
07.114.800 in Modul 18 (M.07.114.180), Master Musikwissenschaft

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Übung Historische Satzlehre I, Banholzer
Mi, 16:15 - 17:45

Dieser Kurs wird sich mit Satztechniken der mittelalterlichen Mehrstimmigkeit beschäftigen. Im analytischen Umgang mit ausgewählten Werken soll danach gefragt werden, wie die mehrstimmige Praxis aus der einstimmigen herauswächst, wie sich auf vielfältige Weise in der improvisierten Mehrstimmigkeit Verfahrensweisen herausbilden um das Zusammenwirken verschiedener Stimmen zu koordinieren, wie diese Verfahrensweisen von Theoretikern beschrieben werden, und wie sich solche Zeugnisse zu überlieferten musikalischen Quellen verhalten. Auf diese Weise werden Sie gleichzeitig einige typische Gattungen der Musik bis zur Mitte des 15. Jahrhunderts kennenlernen.
zählt als:
07.114.060 in Modul 4 (M.07.114.040), BA Musikwissenschaft

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Übung Historische Satzlehre III, Münch
Di, 10:15 - 11:45

Analysen und Stilkopien zur Musik des 17. und 18. Jahrhunderts: Generalbasslehre als Kompositionslehre, Vokalkomposition und Rhetorik, durmolltonale Harmonik, Instrumentalsatz der »Klassik«; dabei Einblicke in das musiktheoretische Schrifttum des 18. Jahrhunderts.
zählt als:
07.114.090 in Modul 5 (M.07.114.050), BA Musikwissenschaft

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Übung Methoden der Musikwissenschaft (Vertiefung), Kramer
Mi, 16:15 - 17:45

Das Fach Musikwissenschaft spielt aufgrund seines spezifischen Gegenstandes (Musik) eine Sonderrolle unter den historischen Disziplinen; dennoch wird sie seit einigen Jahren zu Recht verstärkt in einen umfassenderen Verbund der sie begleitenden und tangierenden historisch-kulturwissenschaftlichen Fächer einbezogen. Damit geht auch eine Erweiterung der Methoden und Fragestellungen im Umgang mit den musikalisch/musikwissenschaftlichen Inhalten einher. Die Veranstaltung wird exemplarisch für verschiedene Epochen und Gattungen diese Verlagerungen von Perspektiven nachvollziehen; sie will damit dazu beitragen, den im Bachelor-Studium angeeigneten Methoden-Fundus in Richtung auf interdisziplinäre Perspektiven zu erweitern.
zählt als:
07.114.530 in Modul 12 (M.07.114.120), Master Musikwissenschaft

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Übung Methoden und Fragestellungen der Musikwissenschaft (A), Pietschmann
Mo, 16:15 - 17:45

Die Übung führt exemplarisch in zentrale Fragestellungen und Methoden des Faches Musikwissenschaft sowie Arbeitstechniken der musikwissenschaftlichen Arbeit ein. Zugleich soll der Umgang mit wissenschaftlicher Literatur im Rahmen von Referaten und das Verfassen von wissenschaftlichen Texten erprobt werden. Die Veranstaltung ist inhaltlich eng an die Übung Repertoirekunde gekoppelt.
zählt als:
07.114.020 in Modul 1 (M.07.114.010), BA Musikwissenschaft

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Übung Methoden und Fragestellungen der Musikwissenschaft (B), Pietschmann
Mi, 10:15 - 11:45

Die Übung führt exemplarisch in zentrale Fragestellungen und Methoden des Faches Musikwissenschaft sowie Arbeitstechniken der musikwissenschaftlichen Arbeit ein. Zugleich soll der Umgang mit wissenschaftlicher Literatur im Rahmen von Referaten und das Verfassen von wissenschaftlichen Texten erprobt werden. Die Veranstaltung ist inhaltlich eng an die Übung Repertoirekunde gekoppelt.
zählt als:
07.114.020 in Modul 1 (M.07.114.010), BA Musikwissenschaft

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Übung Musikalische Analyse im historischen Kontext, Münch
Mo, 16:15 - 17:45

Die Lehrveranstaltung verdeutlicht an einigen repräsentativen Beispielen den (erkenntnistheoretisch banalen und zugleich immer wieder verfänglichen) Sachverhalt, dass Ergebnisse einer musikanalytischen bzw. musiktheoretischen Betrachtung von musikalischen Kunstwerken entscheidend abhängig sind von der methodischen Herangehensweise und dem Erkenntnishorizont des Betrachters, d.h. von geschichtlichen Determinanten. Als in Frage kommende Arbeitsgebiete stehen vorschlagsweise die Musik und Musiktheorie der Renaissance, der Musikalischen Klassik, des 19. und 20. Jahrhunderts im Raum. Interessant könnten in diesem Zusammenhang auch verschiedene historisch überlieferte Dispute und Auseinandersetzungen um einzelne Komponisten und ihr Werk bzw. deren Stil sein, bei denen durch die Betrachtung aus speziellen Perspektiven bestimmte ästhetische Urteile resultierten. Einstiegsthema wird die intensive Beschäftigung mit der Leitmotivtechnik Richard Wagners (anhand von dessen Schriften sowie der Rezeptions- und Analysegeschichte der Leitmotive) am Beispiel von "Tristan und Isolde" sein.
zählt als:
07.114.560 in Modul 14 (M.07.114.140), Master Musikwissenschaft

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Proseminar Musikedition - Musik von Rhein und Main herausgeben, Gammert
Mo, 14:15 - 15:45

In diesem Seminar werden (arbeitsteilig mit der Übung Notensatz mit Sibelius) digitale Editionen nach wissenschaftlichen Kriterien entstehen. Das zu bearbeitende Repertoire umfasst Werke aus der Zeit 1600-1900 von Komponisten, deren Biographie Bezüge zu Mainz oder zur Rhein-Main-Region aufweist (u.a. P. Cornelius, F. Messer und C. Graupner). Für die Erstellung der Editionen und deren Veröffentlichung kommt die Software Edirom (www.edirom.de) zum Einsatz. Zu Beginn des Semesters wird hierzu in Form eines Workshops eine intensive Schulung abgehalten. Den Schwerpunkt des Seminars bilden die wissenschaftlich-kritischen Anteile der Editionen. Die Veranstaltung verbindet klassisch-musikphilologische Lehrinhalte und eigene editorische Praxis anhand "veranstaltungsübergreifender" (Teil-)Editionsprojekte. Zum Seminar Musikedition - Musik von Rhein und Main herausgeben und zur Übung Notensatz mit Sibelius wird ein Tutorium angeboten. Es dient dem vertieften, individuell betreuten Üben, der Klärung von Fragen und vor allem auch der Vernetzung der beiden Veranstaltungen.
zählt als:
07.114.220 in Modul 9 (M.07.114.090), BA Musikwissenschaft
07.114.220 in Modul 83 (M.07.114.083), BA Musikwissenschaft
07.114.220 in Modul 93 (M.07.114.093), BA Musikwissenschaft
07.114.100 in Modul 10 (M.07.114.100), BA Musikwissenschaft
07.114.590 in Modul 15 (M.07.114.150), Master Musikwissenschaft
07.114.220 in Modul 5 (M.07.114.200b), BEd Musik
07.114.220 in Modul 5 (M.07.114.205), BEd Musik
07.114.1040 in Modul 18 (M.11.113.320); MEd Musik

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Vorlesung Musikedition im Spannungsfeld Wissenschaft - Praxis - Verlag, Gammert
Mi, 18:15 - 19:45

In der Ringvorlesung Musikedition im Spannungsfeld Wissenschaft - Praxis - Verlag geben Fachleute aus den genannten Bereichen Einblicke in arbeitsweltliche Realitäten und laufende Editionsprojekte. Sie thematisieren davon ausgehend aktuelle Fragen und Herausforderungen der musikalischen Editionstechnik. Nach einem ersten Block, in dem allgemein Rahmenbedingungen, Fragestellungen und Erkenntnisziele erörtert werden, folgt eine Reihe exemplarischer Vorstellungen von Musikergesamtausgaben, wobei jeweils spezifische Aspekte im Vordergrund stehen (Opernedition, Schaffensweise, digitale Edition u.a.). Hieran anschließend beleuchten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter führender Musikverlage die Schnittstelle von musik-wissenschaftlicher Editionsarbeit und Verlagstätigkeit. Am Ende des Semesters rückt die musikalische Praxis in den Fokus. Die Ringvorlesung stellt Anforderungen und Interessen verschiedener Akteure vor; sie präsentiert Einblicke in Tätigkeits- und Berufsfelder für Musikwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler und sie bietet die Gelegenheit eine ganze Reihe renommierter Fachleute zu hören und mit ihnen zu diskutieren. Als besonderes Angebot wird begleitend ein Tutorium abgehalten, in dem die Sitzungen gezielt vorbereitet und ausgewählte Aspekte vertieft behandelt werden.
zählt als:
07.114.210 in Modul 9 (M.07.114.090), BA Musikwissenschaft
07.114.210 in Modul 83 (M.07.114.083), BA Musikwissenschaft
07.114.210 in Modul 93 (M.07.114.093), BA Musikwissenschaft
07.114.2030 in Modul 13.3 (M.07.114.130), Master Musikwissenschaft
07.114.550 in Modul 14 (M.07.114.140), Master Musikwissenschaft
07.114.580 in Modul 15 (M.07.114.150), Master Musikwissenschaft
07.114.610 in Modul 16.1 (M.07.114.160), Master Musikwissenschaft
07.114.700 in Modul Master BuWi "Musikwissenschaft" (M.05.610.320), Master Buchwissenschaft

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Proseminar Musikgeschichte im Überblick V (1828-1914), zur Nieden
Mo, 12:15 - 13:45

zählt als:
07.114.160 in Modul 7 (M.07.114.070), BA Musikwissenschaft
07.114.165 in Modul 081 (M.07.114.081), BA Musikwissenschaft
07.114.165 in Modul 091 (M.07.114.081), BA Musikwissenschaft
07.114.160 in Modul 5 (M.07.114.200b), BEd Musik

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Vorlesung Musikgeschichte im Überblick V (1828-1914), zur Nieden
Mo, 10:15 - 11:45

zählt als:
07.114.150 in Modul 7 (M.07.114.070), BA Musikwissenschaft
07.114.155 in Modul 081 (M.07.114.081), BA Musikwissenschaft
07.114.155 in Modul 091 (M.07.114.091), BA Musikwissenschaft
07.114.580 in Modul 15 (M.07.114.150), Master Musikwissenschaft
07.114.2030 in Modul 13.3 (M.07.114.130), Master Musikwissenschaft
07.114.2010 in Modul 5 (M.07.114.200b), BEd Musik
07.114.2020 in Modul 5 (M.07.114.200b), BEd Musik
07.114.700 in Modul M.05.610.320, Master Buchwissenschaft

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Übung Musiktheorie als historische Kulturwissenschaft, Pietschmann
Di, 12:15 - 13:45

Die Übung widmet sich den Kernthemen der Musiktheorie um 1500 ausgehend von dem Beispiel des bislang nicht edierten Traktats "Flores Musices" von Pietro Cannuzi (ca. 1510). Auf der Grundlage eines Digitalisats der einzigen bekannten Quelle (I-Bc) sollen Transkriptions- und Übersetzungsübungen durchgeführt sowie Methoden zur wissenschaftlichen Einordnung von Aufbau, Quellen und Inhalten des Traktats exemplarisch erprobt werden. Zugleich wird die kulturhistorische Relevanz der Widmung an Kardinal Giovanni de' Medici (nachmals Papst Leo X.) zu thematisieren sein, der zu den wichtigsten Musikmäzenen Italiens um 1500 zählte.
zählt als:
07.114.540 in Modul 12 (M.07.114.120), Master Musikwissenschaft

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Übung Musikwissenschaft im Forschungsdiskurs, Beer
Mi, 12:15 - 13:45

Die vielfältigen im Fach Musikwissenschaft gebündelten Forschungsanliegen, die ein ebenso vielfältiges, sich zudem immer weiter entwickelndes Methodenspektrum hervorgebracht haben, sind zu einem beträchtlichen Umfang angewachsen. Einen Überblick zu vermitteln ist als eines der Ziele der Veranstaltung geplant. Weiterhin ist vorgesehen, das Erkennen und Formulieren wissenschaftlicher Desiderate in den Fokus zu stellen sowie in einem folgenden Schritt - als Versuch einer praktischen Umsetzung - die Erschließung, Kommentierung und Nutzbarmachung von Quellenmaterial zu thematisieren, wobei die Zusammenarbeit mit einem über einschlägige Materialien verfügenden Archiv angedacht ist.
zählt als:
07.114.520 in Modul 12 (M.07.114.120), Master Musikwissenschaft

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Hauptseminar Neuschöpfung - Dienst am Werk - Historische Rekonstruktion. Geschichte der musikalischen Interpretation seit dem Vorliegen akustischer Aufnahmen, Niedermüller
Do, 16:15 - 17:45

zählt als:
07.114.600 in Modul 15 (M.07.114.150), Master Musikwissenschaft
07.114.1030 in Modul 18 (M.11.113.320), MEd Musik
07.114.1070 in Modul 20 (M.07.114.210), MEd Musik
07.114.1080 in Modul 20 (M.07.114.210), MEd Musik
07.114.600 in Modul 03-1 (M.07.114.420), Master Theaterwissenschaft
07.114.351 in Modul C (M.07.114.410), Master Kunstgeschichte

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Übung Notensatz mit Sibelius, Gammert
Fr, 10:15 - 11:45

Die Übung bietet eine umfassende Einführung in den Notensatz mit dem Programm Sibelius. Neben den Grundlagen (Noteneingabe, Erstellen von Partituren und Stimmen) steht vor allem das professionellen Ansprüchen entsprechende "Layout" im Vordergrund. Im Laufe des Semesters werden Neusätze musikalischer Werke erstellt, die im Rahmen des Projektes ELaM (s.u.) ediert und veröffentlicht werden. Zum Erwerb praktischer Fertigkeiten tritt auch die Auseinandersetzung mit Themen grundlegender Natur (musikalische Orthographie, historische Notations- und Aufführungspraxis, Einrichtung für die musikalische Praxis etc.). Vorkenntnisse im computergestützten Notensatz sind hilfreich, aber nicht erforderlich um an der Übung erfolgreich teilzunehmen. Zum Seminar Musikedition - Musik von Rhein und Main herausgeben und zur Übung Notensatz mit Sibelius wird ein Tutorium angeboten. Es dient dem vertieften, individuell betreuten Üben, der Klärung von Fragen und vor allem auch der Vernetzung der beiden Veranstaltungen. Die Veranstaltung ist Teil des GLK-geförderten Lehrprojekts ELaM (Editionslabor Musikwissenschaft). Die dem Projekt zugehörigen Lehrveranstaltungen (VL. Musikedition im Spannungsfeld Wissenschaft - Praxis - Verlag; PS. Musikedition - Musik von Rhein und Main herausgeben; Ü. Notensatz mit Sibelius) verbinden Aspekte musikeditorischer Praxis und Theorie je unterschiedlich gewichtet. Sie können je nach individueller Stundenplangestaltung entweder unabhängig von einander oder auch als Gesamtpaket besucht werden. Eine Informationsveranstaltung zum Projekt, deren Besuch allen Interessierten empfohlen sei, findet am Montag, den 08.07.2013 um 18.00 Uhr im Hörsaal des Musikwissenschaftlichen Instituts statt.
zählt als:
07.114.240 in Modul 10 (M.07.114.100), BA Musikwissenschaft
07.114.1060 in Modul 20 (M.07.114.210), MEd Musik

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Oberseminar Oberseminar, Hindrichs
Mi, 14:15 - 15:45

zählt als:
07.114.310 in Modul 11 (M.07.114.105), BA Musikwissenschaft

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Hauptseminar Pietro Metastasio und die Oper des 18. Jahrhunderts, Pietschmann
Di, 14:15 - 15:45

Pietro Metastasio hat wie kaum ein anderer Literat in der Musikgeschichte die Entwicklung der Gattung Oper über einen langen Zeitraum hinweg geprägt. Im Zentrum des Seminars stehen neben den poetologischen und kulturgeschichtlichen Voraussetzungen seiner Libretti die verschiedenen kompositorischen Verfahrensweisen im Vordergrund, die durch seine Texte ausgelöst wurden und im Laufe des 18. Jahrhunderts vielfältigen Veränderungen unterlagen. Dabei wird auf unterschiedliche textliche und musikalische Bearbeitungen inner- und außerhalb Italiens ein besonderes Augenmerk gerichtet werden. Praxisorientierte Schwerpunkte bilden ferner Christoph Willibald Glucks Vertonungen von "Ezio", der im November in der Frankfurter Oper gespielt wird und im Rahmen des Seminars besucht werden soll, sowie von "Demofoonte", der derzeit im Rahmen der Gluck-Gesamtausgabe ediert wird.
zählt als:
07.114.570 in Modul 14 (M.07.114.140), Master Musikwissenschaft
07.114.630 in Modul 16.1 (M.07.114.160), Master Musikwissenschaft
07.114.1030 in Modul 18 (M.11.113.320), MEd Musik
07.114.1070 in Modul 20 (M.07.114.210), MEd Musik
07.114.1080 in Modul 20 (M.07.114.210), MEd Musik
07.114.570 in Modul 03-1 (M.07.114.420), Master Theaterwissenschaft
07.114.1040 in Modul 18 (M.11.113.320), MEd Musik

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Übung Repertoirekunde (A), Beer
Di, 12:15 - 13:45

Die Übung (diesmal aufgrund der zu erwartenden hohen Teilnehmerzahl in zwei Kurse geteilt) soll Grundkenntnisse und Orientierungshilfen vermitteln im Blick auf die vokalen und instrumentalen Gattungen bzw. Besetzungsformen, die sich seit dem ausgehenden Mittelalter entwickelten. Hierbei werden speziell auch Wege zur eigenständigen Erschließung aufgezeigt sowie eine Erweiterung der Hörerfahrung und Repertoirekenntnis sowie auch Sicherheit im Umgang mit Grundlagenliteratur und vor allem im terminologischen Bereich angestrebt. Die Präsentation der einzelnen thematischen Schwerpunkte erfolgt in Form von Kurzreferaten. In der ersten Sitzung werden die Aufgaben verteilt und ein Leitfaden für die Umsetzung gegeben.
zählt als:
07.114.030 in Modul 1 (M.07.114.010), BA Musikwissenschaft

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Übung Repertoirekunde (B), Beer
Mi, 08:15 - 09:45

Die Liste der Referenten und ihrer Themen wird vor Beginn des Semesters auch auf der Homepage des Instituts bekanntgegeben.
zählt als:
07.114.030 in Modul 1 (M.07.114.010), BA Musikwissenschaft

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Vorlesung Wagner-Perspektiven, Beer & Kramer
Di, 16:15 - 17:45

Als Beitrag zum Wagner-Jahr 2013 veranstaltet das Musikwissenschaftliche Institut in Verbindung mit der Theaterwissenschaft sowie der Arbeitsgemeinschaft für mittelrheinische Musikgeschichte unter dem Titel Wagner-Perspektiven eine Ringvorlesung zu Richard Wagner, die ein breites thematisches Spektrum abdeckt und dabei auch aktuelle Forschungsperspektiven präsentiert. Neben Vorträgen zum biographischen Umfeld am Mittelrhein und in Mainz wird es auch um Relationen zu anderen Komponisten der Zeit gehen. Des Weiteren stehen kompositionstechnische Aspekte ebenso im Zentrum des Interesses wie ästhetisch-konzeptionelle Fragen und Ausführungen zum Mäzenatentum durch Ludwig II. Thematisiert wird ferner die vielgestaltige Rezeptionsgeschichte von Wagners Schaffen, zu der die Bearbeitungspraxis ebenso gehört wie das Nachwirken im musiktheoretischen Schrifttum späterer Generationen.
zählt als:
07.114.210 in Modul 9 (M.07.114.090), BA Musikwissenschaft
07.114.210 in Modul 83 (M.07.114.083), BA Musikwissenschaft
07.114.210 in Modul 93 (M.07.114.093), BA Musikwissenschaft
07.114.2030 in Modul 13.3 (M.07.114.130), Master Musikwissenschaft
07.114.550 in Modul 14 (M.07.114.140), Master Musikwissenschaft
07.114.700 in Modul Master BuWi "Musikwissenschaft" (M.05.610.320), Master Buchwissenschaft
07.114.710 in Modul Master BuWi "Musikwissenschaft" (M.05.610.320), Master Buchwissenschaft
05.155.655 in Modul 08 (M.05.155.325), Master Theaterwissenschaft
07.114.355 in Modul Theater- und Operngeschichte (M.11.572.017b)

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Proseminar Wilde Jungs und echte Kerle - Reaktionäre Rebellen der aktuellen Deutschrock-Szene, Hindrichs
Do, 14:15 - 15:45

zählt als:
07.114.1020 in Modul 12 (M.11.113.212b), BEd Musik

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