Lehrveranstaltungen im SS 98

Vorlesungen

Wolfgang Amadé Mozart, Chr.-H. Mahling, 2-std., Do 11-13

In der Vorlesung über Wolfgang Amadé Mozart soll nicht nur über Leben und Werk gehandelt, sondern es sollen auch einige Aspekte zur Rezeption seiner Werke insbesondere im 19. und 20. Jahrhundert aufgezeigt werden. Von Interesse ist außerdem die kritische Beleuchtung des neueren Schrifttums zu Mozart. Daß bei dieser umfangreichen Thematik nur einzelne Schwerpunkte exemplarisch besprochen werden können, versteht sich von selbst.

Musik in den italienischen Stadtstaaten, A. Beer, 2-std., Di 11-13

Es sollen die wichtigsten Zentren in Italien als Voraussetzung für das Entstehen einer mitteleuropäischen (Kunst-) Musikkultur vorgestellt werden, wobei natürlich (neben den rein musikalischen Phänomenen) auch die politischen, gesellschaftlichen und allgemein kulturellen Bedingungen zu berücksichtigen sind.

Entwicklung der jüdischen Musik im 20. Jahrhundert, J. Dorfman, 2-std., Do 9-11

Leider keine genauen Inhalte bekannt.

Proseminare

Paläographie für Musikwissenschaftlerinnen und Musikwissenschaftler, A. Beer, 2-std., Di 9-11

Zwei Erkenntnisse sind es, die zur Idee zu dieser Übung führten: Zum einen die Tatsache, daß bei der Betrachtung musikwissenschaftlicher Fragestellungen die Arbeit mit Quellen durch nichts zu ersetzen ist, und zum anderen das Phänomen, daß die Fähigkeit, mit diesen Quellen kompetent umzugehen, sie zu lesen, verstehen und interpretieren, mehr und mehr zurückgehen. Als Übungsmaterial werden in erster Linie Musikerbriefe bekannter und weniger bekannter Musiker, aber auch sonstige Dokumente bis ins 19. Jahrhundert dienen. Sie sollen (in Form von Kurzreferaten) gelesen und kommentiert werden, wobei natürlich eine Anleitung hierzu gegeben wird. Eine kleine Exkursion in ein nahegelegenes Archiv ist vorgesehen, damit auch die leibhaftige Berührung mit Originalen gewährleistet ist.

Instrumentalmusik des 17. Jahrhunderts, D. Schnell, 2-std., Di 14-16

Bevorzugt werden mit barocker Instrumentalmusik Komponisten und Werke des frühen 18. Jahrhunderts in Verbindung gebracht. Deren Musik fußt allerdings auf Entwicklungen der Gattungen, Aufführungspraxis, Satztechnik etc., die bereits im 17. Jahrhundert eine charakteristische Gestalt annahmen und die die Grundlagen zum Verständnis hochbarocker Musik bilden. Anhand von ausgewählten Werken werden – unter Berücksichtigung nationaler Schwerpunkte – Entwicklungen und Stationen verschiedener Gattungen und ihrer Aufführungskontexte herausgearbeitet werden. Die Referatsthemen werden durch Aushang bekannt gegeben.

Weltliche und geistliche Vokalmusik von Heinrich Schütz, Johann Hermann Schein und Samuel Scheidt, D. Philippi, 2-std., Do 16-18

Die Namen der drei genannten Komponisten stehen für die Herausbildung eines neuen musikalischen Vokalstils im deutschsprachigen Raum, der wesentlich durch die Kumulation zahlreicher Merkmale der zeitgenössischen Musikentwicklung geprägt ist. Hierbei erscheint bemerkenswert, daß sich die Integration des vorbildhaften kompositorischen Vokabulars unabhängig von dessen ursprünglicher Gattungszugehörigkeit vollzieht, bezüglich des Herkunftslandes der Vorbilder jedoch eindeutig Italien an erster Stelle steht. Daneben bildet die zwischen weltlicher und kirchlicher Ausdrucksweise nicht unterscheidende Kompositionstechnik ein typisches Charakteristikum. Anhand ausgewählter Vokalwerke von Schütz, Schein und Scheidt sollen im Verlauf des Seminars sowohl die verschiedenen kompositorischen Merkmale und stilistischen Richtungen der Vorbilder identifiziert als auch deren Weiterentwicklung und Verschmelzung zu einem jeweils selbständigen Stil aufgezeigt werden. Neben dieser auf kompositorische Merkmale konzentrierten Sichtweise wird die Berücksichtigung des musikhistorischen Kontextes im Hinblick auf dessen Wechselwirkungen mit dem Musikleben der Zeit nicht vernachlässigt werden, um so ein Gesamtbild der betrachteten Vokalmusik umreißen zu können.

Musik und Antike (fakultativ als Theoretikerlektüre), U. Kramer, 2-std., Mi 11-13

Ziel der Veranstaltung soll zunächst sein, eine auch für die Musikhistorie weitgehend "verschüttete" Epoche wieder lebendig werden zu lassen, d.h. ein möglichst konkretes Bild von der Funktion und dem Stellenwert der Musik im antiken Griechenland und Rom zu vermitteln. Dabei wird die eher praktische Seite des Musiklebens (z.B. Instrumentenkunde) ebenso Gegenstand sein wie die Beschäftigung mit theoretischen Aspekten der Musiktheorie (Tonsystem u.ä.). Die problematische Quellenlage eröffnet zugleich auch die Möglichkeit, einen kleinen Einblick in die Bedeutung der Musikikonographie zu geben. Darüber hinaus soll es uns auch um die Rezeption der antiken Musiktheorie gehen, indem ausgewählte lateinische Quellen gelesen und interpretiert werden. Die genaue inhaltliche Disposition und Gewichtung hängt jedoch unmittelbar von den Teilnehmern und ihren Bedürfnissen ab, mit dieser Veranstaltung einen Proseminar- oder einen Theoretikerlektüre-Schein zu erwerben. Interessenten werden deshalb für die definitive Planung des Seminars gebeten, sich bereits bis Ende des Wintersemesters in die am Schwarzen Brett ausgehängte Liste entsprechend einzutragen. Hinweis: Diese Veranstaltung wird wahlweise entweder als Proseminar oder als Theoretikerlektüre angeboten!

Musikalische Analyse und das Hören und Interpretieren von Musik, St. Münch, 2-std., Mi 9-11

Musikwissenschaft als Nachdenken über Musik und als begriffliches Erfassen des Klingenden schließt die Analyse von Werken notwendig mit ein. Musikalische Analyse als technisches Verfahren ist heute in den Mittelpunkt aller musiktheoretischen Disziplinen gerückt und erlebt gegenwärtig — nicht zuletzt auch als Folge des Einzugs der digitalen Medien in die Wissenschaften — eine Hochblüte. Akribische Detailanalysen machen wie selbstverständlich nicht selten den überwiegenden Anteil musikwissenschaftlicher Arbeiten aus. Aber neben der Erhellung dessen, wie es "gemacht" ist, bleibt die Frage nach dem, was Musik "ist". Die kompositionstechnische Beschaffenheit ist nicht identisch mit der ästhetischen Substanz von Musik — wie jedermann aus eigener Erfahrung weiß, der sein Wissen über Musik in den sinnlichen Genuß, in das ästhetische Erleben (Hören) und das individuelle Gestalten (Interpretieren) hineinzutragen versucht. Gegenstand des Seminars ist ein Problem. Einzige Voraussetzung zur Teilnahme ist die Fähigkeit bzw. die Bereitschaft, die Fülle des zu befragenden Sekundärmaterials im Hinblick auf die übergeordnete Fragestellung eigenständig zu bearbeiten (d.h. keine bloße Kompilation sogenannter Fakten und Positionen zu liefern). Zur Disposition stehen u.a. Themenstellungen zur Geschichte und Systematik musikalischer Analyse, zur Frage der Vermittlung musikalischen Wissens (Musikkritik; Musikpädagogik; Rezeptionsgeschichte), zu Theorie und Geschichte des musikalischen Hörens (bzw. des Hörers) und zum Problem der "Hörbarkeit" musikalischer Strukturen (z.B. Rezeptionsprobleme Neuer Musik), zu Konzeptionen über das "Verstehen" in der Musik, zum Begriff der musikalischen Interpretation, sowie zu aktuellen (auch populärwissenschaftlichen) Tendenzen auf dem Gebiet der Präsentation bzw. Vermarktung musikalischer Hochkultur. Vorläufige Literaturhinweise zur "Einstimmung" auf das Thema:

  • Clemens Kühn, Analyse lernen, Kassel usw. ²1994 (= Bärenreiter Studienbücher Musik, 4)
  • Diether de la Motte, Musikalische Analyse, Kassel 1968
  • Karl-Heinz Blomann und Franck Sielecki (Hrsg.), Hören - eine vernachlässigte Kunst?, Hofheim/Ts. 1997

Hauptseminare

Claudio Monteverdi. Das musikdramatische Werk, Chr.-H. Mahling, 2-std., Di 16-18

Anhand der musikdramatischen Werke Claudio Monteverdis sollen nicht nur die Entwicklungen innerhalb dieser Werke studiert werden, sondern es werden auch die Fragen zur zeitgenössischen Aufführungspraxis, zum Instrumentarium etc. zu behandelt sein. Gegen Ende des Seminars sollen am Beispiel der Opernproduktionen in Zürich (Harnoncourt) u.a. Probleme der Inszenierung angesprochen werden. Einführende Literatur:

  • Abert, Anna Amalie: Claudio Monteverdi und das musikalische Drama, Lippstadt 1954, Sign.: E mo 20
  • Finscher, Ludwig (Hg.): Claudio Monteverdi, Festschrift Reinhold Hammerstein, Laaber 1986, Sign.: Ai 225
  • Leopold, Silke: Claudio Monteverdi und seine Zeit, Laaber 1982, Sign.: E mo 25.6

Ars nova, A. Beer, 2-std., Mo 11-13

Als Epochenbegriff meint "Ars nova" die Zeit von etwa 1320 - 1380 bzw. die in ihr entstandenen Werke vor dem Hintergrund der geistigen Ausrichtung der Komponisten. Wir werden uns bemühen, zunächst vor allem die sehr weit zurückliegende Zeit hinsichtlich ihres kulturellen Lebens und der Rahmenbedingungen hinsichtlich künstlerischen Schaffens kennenzulernen. Des weiteren sollen natürlich (auf dem Wege von Referaten und gemeinsamer Diskussion eines jeweils gut vorbereiteten Teilnehmerkurses) die zentralen Personen, Gattungen, Werke und Schriften besprochen werden. Als vorbereitende Lektüre wird "Herbst des Mittelalters" von Johan Huizinga empfohlen.

Puccini, K. Kügle, 2-std., Mi 13-15

Die Rezeption der Werke Giacomo Puccinis ist von einer Kluft zwischen eklatantem Publikumserfolg und dem immer wieder geäußerten Verdacht des Kitschs gekennzeichnet. Anhand der Betrachtung einiger ausgewählter Werke (gedacht ist vor allem an "Tosca" und "Turandot") soll zunächst versucht werden, Puccini innerhalb der historischen Situation der Oper im 20. Jahrhundert zu verorten. Darüberhinaus wird es Ziel des Seminars sein, die ästhetischen Qualitäten des "Kitschs" bei Puccini (sofern sie denn existieren) aufzuspüren und zu hinterfragen. Hierbei sollen neben den Mitteln der trationellen Musikwissenschaft auch neuere methodische Ansätze wie Narratologie, "Gender/Queer Studies" oder Interpretationsforschung herangezogen werden, um zu einer Neubewertung der Puccinischen "écriture" zu gelangen.

Oberseminare

Doktorandenkolloquium, Chr.-H. Mahling, A. Beer, J. Blume, U. Kramer, M. Schuler, 2-std., Mi 15-17

Besprechung von Magister- und Promotionsarbeiten Hier werden Arbeiten und Forschungsergebnisse vorgestellt und diskutiert, die zum Abschluß als Magister oder Promotion führen sollen. Außerdem wird über die Forschungsergebnisse abgeschlossener Arbeiten berichtet.

Doktorandenkolloquium, F. W. Riedel, 2-std., Di 18-20, 14-tgl.

Stilkundliche Übungen anhand ausgewählter Vokal- und Instrumentalwerke vom späten 18. bis frühen 20. Jahrhundert. Teilnehmervorraussetzung: Doktoranden, Magistranden, Staatsexamenskandidaten. Der Erwerb eines Kolloquiumsscheines ist möglich.

Übungen

Einführung in die Musikwissenschaft, K. Pfarr, 2-std., Fr 9-11

Die Übung wendet sich insbesondere an Studienanfänger. Wir werden uns mit folgenden Themen beschäftigen: Überblick: Entwicklung des Fachs Musikwissenschaft, Gegenstandsbereiche,  Arbeitsfelder und -methoden. Kennenlernen wichtiger Hilfsmittel, u.a. Nachschlagewerke, Bibliographien;  Handbücher, Thematische Kataloge, Gesamt- und Denkmalsausgaben. Technik des wissenschaftlichen Arbeitens: Recherche, Zitieren, Anlage einer schriftlichen musikwissenschaftlichen Hausarbeit. Anforderungen für einen qualifizierten Schein: Klausur und Übungsaufgaben. Literatur:

  • Carl Dahlhaus (Hrsg.), Einführung in die systematische Musikwissenschaft (= Musik-Taschenbücher Theoretica 10), Köln 1971.
  • Karl Gustav Fellerer, Einführung in die Musikwissenschaft, 2., neubearb. u. erw. Aufl., Berlin 1953.
  • Heinrich Husmann, Einführung in die Musikwissenschaft (= Taschenbücher zur Musikwissenschaft 40), 4. Aufl., Wilhelmshaven 1991.
  • Konrad Küster, Studium: Musikwissenschaft (= UTB für Wissenschaft; Uni Taschenbücher 1905), München 1996.
  • Heinz Lanzke, Wo finde ich Informationen über Musik, Noten, Tonträger,  Musikliteratur. 2 Bde., Berlin 1990-1996.
  • Kurt Oehl und Kristina Pfarr, Musikliteratur im Überblick. Eine Anleitung zum Nachschlagen. Darmstadt 1988.
  • Nicole Schwindt-Gross, Musikwissenschaftliches Arbeiten. Hilfsmittel – Techniken – Aufgaben (= Bärenreiter Studienbücher Musik 1), Kassel usw. 1992.

Generalbaß II, B. Zosel, 1-std., Mo 8s.t.-8.45 (Kurs A), 1-std., Mo 9.30-10.15 (Kurs B)

Vertiefung der in Generalbaß I erworbenen Fähigkeiten. In diesem Kurs sollen verschiedene historische Stilistiken des Generalbaßspiels, vor allem verschiedene Arten der Verzierung, erarbeitet werden. Voraussetzung ist die erfolgreiche Teilnahme des Kurses 'Generalbaß I'! (Kommentar der Fachschaft!)

Partiturspiel II, B. Zosel, 1-std., Mo 8.45-9.30 (Kurs A), 1-std., Mo 10.15-11.00 (Kurs B)

In diesem Kurs soll das Spiel von transponierten Instrumenten erlernt werden. Im weiteren Verlauf werden diese Fähigkeiten auf Partituren des Barock (J. S. Bach) bis in die Wiener Klassik (Haydn, Mozart) angewendet werden. Voraussetzung ist die erfolgreiche Teilnahme des Kurses 'Partiturspiel I'! (Kommentar der Fachschaft!)

Gehörbildung I, St. Münch, 1-std., Mo 13 s.t.-13.45

Training des erkennenden Hörens musikalisch relevanter Ordnungszusammenhänge in folgenden Abteilungen: Rhythmus, Intervalle simultan/sukzessiv im nicht-tonalen Kontext, Akkordhören (Akkordaufbau, Akkordverbindungen), tonales (Stufen-)Hören. Literatur zum eigenen Üben:

  • Wolfgang Breuer, Gehörbildung. Arbeitsheft, Literaturbeispiele, Cassetten
  • Clemens Kühn, Gehörbildung im Selbststudium, Kassel/München 1983
  • Roland Mackamul, Lehrbuch der Gehörbildung, Band 1: Elementare Gehörbildung, Kassel 1969

Gehörbildung III, St. Münch, 1-std., Mo 15.45-16.30

Erfassen harmonischer Zusammenhänge in Satz und Periode sowie Verfolgen satzübergreifender harmonischer Verläufe; Harmonieschemata und harmonische Sequenzen; Erkennen einfacher Klein-Formen; Zweistimmigkeit; Besonderheiten in Moll, Klangschärfungen (Dv, Non-Akkorde etc.). Literatur: siehe Gehörbildung I

Harmonielehre II, St. Münch, 1-std., Mo 13.45-14.30

Erweiterung der Kadenz: Non-, Undezim-, Tredezim-Akkorde, verminderter Septakkord, "Neapolitaner", Gegenklänge und Medianten; Zwischendominanten, Ausweichungen. Harmonische Analyse von ausgewählten Beispielen. Literatur:

  • Diether de la Motte, Harmonielehre (eine historisch angelegte Harmonielehre)
  • Thomas Krämer, Harmonielehre im Selbststudium, Wiesbaden 1991 (gutes Arbeitsbuch mit Aufgaben- und Lösungsteil)
  • Thomas Krämer, Lehrbuch der harmonischen Analyse, Wiesbaden 1997
  • Walter Salmen und Norbert J. Schneider (Hrsg.), Der musikalische Satz. Ein Handbuch zum Lehren und Lernen, Innsbruck 1987, S. 19-39 u. 143-185.
  • Wilhelm Maler, Einführung in die dur-moll-tonale Harmonielehre (eine systematisch angelegte Harmonielehre)

Harmonielehre III, St. Münch, 1-std., Mo 17.15-18.00

Alterierte Akkorde; Modulationen. Satzübergreifende harmonische Verläufe. Analyse ausgewählter Beispiele. Literatur: siehe Harmonielehre II.

Kontrapunkt II, St. Münch, 1-std., Mo 14.30-15.15

Die in Kontrapunkt I erworbenen satztechnischen Fertigkeiten im zweistimmigen Satz (freier Satz im Palestrinastil) werden auf dreistimmige Sätze übertragen und erweitert. Literatur:

  • Dietrich Manicke, Der polyphone Satz. Teil 2: Drei- und Mehrstimmigkeit, Köln 1979
  • Dieter de la Motte, Kontrapunkt
  • Walter Salmen und Norbert J. Schneider (Hrsg.), Der musikalische Satz. Ein Handbuch zum Lehren und Lernen, Innsbruck 1987, S. 41ff.
  • Thomas Daniel, Kontrapunkt. Eine Satzlehre zur Vokalpolyphonie des 16. Jahrhunderts, Köln 1997
  • Knud Jeppesen, Kontrapunkt, Wiesbaden 1963 u.ö.

Formenlehre: Kontrapunktische Formen, St. Münch, 1-std., Mo 16.30-17.15

Kanon, Fuge, Passacaglia. Kontrapunktische Formen und Techniken im 19. Jahrhundert ("romantischer Kontrapunkt" bei Schumann, Wagner u.a.). Formkonstitutive Bedeutung kontrapunktischer Verfahren in der Musik des 20. Jahrhunderts. Literatur: Clemens Kühn, Formenlehre, dtv/Bärenreiter: München und Kassel 1987

Ansätze zur Identifikation einer formalen Sprache bei Kompositionen (am Beispiel v. Strawinskys Oktett f. Bläser), H. Kupper, 2-std., Do 13-15

Leider keine genauen Inhalte bekannt.

Musik im Fernsehen, R.Seiberts/T.Untucht, 2-std., Fr 11-13

Leider keine genauen Inhalte bekannt.

Zur Edition von Briefen und Schriften Gasparo Spontinis, Chr.-H. Mahling, B. Cabero, 2-std., n.V.

In dieser Übung zur Edition von Briefen und Schriften Gasparo Spontinis sollen allgemeine Editionsprobleme an ausgewählten Beispielen besprochen werden.

Projekt

Erarbeiten einer Inszenierung (Dramaturgie, Regie, Ausstattung etc.) der Oper "Dotzheim und der Fortschritt" (Uraufführung am 17.05.1998), U. Kramer/M. Franke, Z. u. O. n. V.

 

Arbeitsgruppe Musikwissenschaft, C. Bork/C. Hust, 2-std., Fr. 13-14.30 (14-tgl.)

Die Arbeitsgruppe wendet sich an Studenten ab dem zweiten Semester und an alle interessierten Erstsemester. Ziel ist es, Orientierungshilfe zu leisten in bezug auf Referate, Hausarbeiten, Bibliotheksbenutzung und wissenschaftlichen Arbeitsmethoden. Darüber hinaus werden Hinweise gegeben für Praktika und Hospitanzen. Geplant ist eine Exkursion am Ende des Semesters, je nach Wunsch der Teilnehmer zu einer größeren wissenschaftlichen Bibliothek oder zu einem Forschungsinstituts in der näheren Umgebung. Treffen zu den Arbeitssitzungen ist jeweils in der Institutsbibliothek. Die jeweiligen Themen werden vorher durch Aushang bekannt gegeben.