Lehre aktuell


Lehrveranstaltung - Musikinformatik - WiSe17/18 Datum: 2017-06-13 09:18:06

07.114.250: Ü Anwendung Praxisfelder: Das virtuelle Tonstudio: Produktionstechniken
Do 14-16, MIDI-Lab, Pfeifferweg 12

In der Übung lernen wir die Möglichkeiten moderner Software-Systeme für die Musikproduktion (DAW = Digital Audio Workstation) kennen. Dabei beschäftigen wir uns mit den wichtigsten Aspekten des Produktionsprozesses: von Aufnahme, Arrangieren und Abmischen musikalischen Materials bis hin zu Automatisierung, Mastering und zur Produktion einfacher Musikvideos. Am Ende der Veranstaltung sollten die Teilnehmer einen Überblick über die grundlegenden Methoden und Techniken der digitalen Musikproduktion haben und in der Lage sein, diese praktisch anzuwenden. Verwendet wird vorzugsweise quelloffene Software, die allen Teilnehmern kostenfrei zur Verfügung steht.

07.114.200: Ü Systematische Musikwissenschaft: Musikalische Signalverarbeitung
Do 18-20, Hörsaal MuWi 01-153

Die Erzeugung und Verarbeitung digitaler Klänge mit dem Computer gehört heute zum Handwerkszeug des Musikers. In der Übung lernen wir wichtige theoretische Grundlagen und Anwendungen der musikalischen Signalverarbeitung kennen, und vertiefen diese Kenntnisse durch praktische Arbeiten mit entsprechender Computer-Software.

07.114.635 / DMGK M9: HS Musik- und Medieninformatik
Fr 10-12, MIDI-Lab, Pfeifferweg 12

Die Jahre 1956/57 markieren durch die erste mit einem digitalen Computer erstellte algorithmische Komposition "Illiac-Suite" und die grundlegenden Arbeiten von Max Mathews zur digitalen Klangsynthese den Beginn sowohl der Computermusik als auch der digitalen Medientechnik. Im 21. Jahrhundert hat dieses Gebiet durch immer leistungsfähigere Hard- und Software eine große Bedeutung erlangt und ist durch die modernen digitalen Medien zum Allgemeingut geworden. Gegenstand des Hauptseminars sind die theoretischen Konzepte aus Musik, Mathematik und Informatik, die die Grundlage dieses Gebiets bilden, sowie die Software-Werkzeuge, die bei der Erstellung und Bearbeitung von Musik mit dem Computer zum Einsatz kommen. Es besteht auch die Möglichkeit zur praktischen Beschäftigung mit Computermusik-Programmen am PC.

DMGK M9 Ü Multimedia-Programmierung
Fr 12-14, MIDI-Lab, Pfeifferweg 12

Die Übung bietet eine Einführung in die interaktive Erstellung von Multimedia-Programmen und die Erzeugung von Klängen mit dem Computer durch praktisches Arbeiten mit Miller Puckettes grafischer Multimedia-Software Pd [1] und der Signalverarbeitungs-Programmiersprache Faust [2]. Außerdem lernen wir Software zum Erstellen, Bearbeiten und Live-Streaming von Video kennen (z.B. OBS, Shotcut).

- http://puredata.info/
- http://faust.grame.fr/
Von: F. Volke

Lehrveranstaltung - Musikinformatik - SoSe2017 Datum: 2017-01-09 08:35:18

07.114.190 Seminar Systematische Musikwissenschaft:
Mathematische Musiktheorie und Computer-gestützte musikalische Analyse
Do 18-20 Hörsaal Musikwissenschaft 01-153

Im Seminar untersuchen wir die Frage, wieviel Mathematik in der Musik steckt. Nicht umsonst galt die Musik in der Antike als mathematische Disziplin. Mathematische Konzepte und Verfahren finden sich in der Definition musikalischer Skalen und Rhythmen, in den aleatorischen Kompositionsverfahren des Barock bis hin zur zeitgenössischen Musik, und natürlich auch in musiktheoretischen Ansätzen, die sich die formale Beschreibung und Computer-gestützte Analyse musikalischer Elemente und Strukturen zum Ziel gesetzt haben.

ÄNDERUNG !
07.114.200 Übung Systematische Musikwissenschaft:
Verarbeitung digitaler Informationen für musikalische Anwendungen
Do 12-14, Georg Forster Gebäude, 02 741

Die Übung gibt eine Einführung in die theoretischen Grundlagen und die
Anwendung statistischer Methoden und Visualisierungstechniken in den
digitalen Geisteswissenschaften, mit einem besonderen Schwerpunkt bei der
Analyse musikalischer Daten. Dabei lernen wir auch einschlägige
Software-Werkzeuge (z.B. R) kennen.

07.114.240 Übung Grundlagen Praxisfelder:
Das virtuelle Tonstudio: Audio, MIDI und Co.
Do 16-18, Hörsaal Musikwissenschaft 01-153

Die Übung bietet eine praktische Einführung in die grundlegenden Konzepte und Arbeitstechniken zur Speicherung und Verarbeitung von Musik mit dem Computer. Dazu lernen wir einschlägige Datenformate und Software zur Erstellung digitaler Mediendateien kennen. Am Ende der Veranstaltung sollten die Teilnehmer in der Lage sein, selbständig Klangbeispiele zu erstellen und einfache Musikstücke mit dem Computer aufzunehmen und abzumischen. Verwendet wird vor allem quelloffene Software, die allen Teilnehmern kostenfrei zur Verfügung steht (Laptops mitbringen!).

Sprechstunde
Do 14-15, Musikinformatik, J.-F.-v.-Pfeifferweg 12
Von: F. Volke

WS 2016/2017 Datum: 2016-10-11 10:46:29

07.114.240 (Ü Grundlagen Praxisfelder):
Titel: Computergestütze Notation

Zeit/Ort: Do 18-20, Vorlesungssaal (P01-153)

Die Übung bietet durch praktisches Arbeiten mit dem Computer eine Einführung in den Umgang mit modernen Notensatz-Programmen. Dabei lernen wir die Möglichkeiten und Grenzen des digitalen Notensatzes kennen, beschäftigen uns mit wichtigen Datenrepräsentationen (z.B. MIDI und MusicXML), und erhalten einen Einblick in aktuelle Entwicklungen z.B. auf dem Gebiet der interaktiven Partitur-Systeme.


07.114.160.3 (S Musikgeschichte nach 1600):
Titel: Klarenz Barlows Musiquantik: Die Werkstatt eines zeitgenössischen Komponisten

Zeit/Ort: Do 16-18, P5

Der Komponist Clarence Barlow ist ein Pionier auf dem Gebiet Computer-gestützter Kompositionstechniken. Im Seminar lernen wir an Hand seines Textes "Musiquantics" (Musikinformatik & Medientechnik Nr. 51, 2012) grundlegende Konzepte kennen, die für den Einsatz des Computers in musikalischen Anwendungen wichtig sind. Dabei geht es zum Beispiel um die mathematisch präzise Beschreibung von Skalen und Rhythmen, die Frage der Konsonanz und Dissonanz von Intervallen, die Darstellung von Musik im Computer und viele weitere informationstechnische, musiktheoretische und psychoakustische Begriffe, die zum Handwerkszeug zeitgenössischer Komponisten und Computer-Musiker gehören.

Klarenz Barlow wird am 3.November selbst einen Gastvortrag im Seminar halten.
http://www.musikwissenschaft.uni-mainz.de/Musikinformatik/2016_11_03_barlow.php

Literatur (im Handapparat der Musikinformatik-Bib, Pfeifferweg 12):
Clarence Barlow: On Musiquantics. Musikinformatik & Medientechnik 51, JGU Mainz, 2012. ISSN: 0941-0309


07.114.200.1 (Ü Systematische Musikwissenschaft / Modul 9 DMGK):
Titel: Multimedia-Programmierung

Zeit/Ort: Fr 14-16, MIDI-Lab (Pfeifferweg 12)

Die Übung bietet durch praktisches Arbeiten mit Miller Puckettes grafischer Multimedia-Software Pd [1] und den Programmiersprachen Faust [2] und Pure [3] eine Einführung in die interaktive Erstellung von Multimedia-Programmen. Dabei lernen wir die Grundlagen der Datenfluss- und der funktionalen Programmierung und deren Anwendung auf die musikalische Signalverarbeitung kennen.

[1]: http://puredata.info/
[2]: http://faust.grame.fr/
[3]: http://purelang.bitbucket.org/


07.114.635 (HS Musikinformatik / Modul 9 DMGK):
Titel: Musik- und Medieninformatik

Zeit/Ort: Fr 12-14, Vorlesungssaal (P01-153)

Die Jahre 1956/57 markieren durch die erste mit einem digitalen Computer erstellte algorithmische Komposition "Illiac-Suite" und die grundlegenden Arbeiten von Max Mathews zur digitalen Klangsynthese den Beginn sowohl der Computermusik als auch der digitalen Medientechnik. Im 21. Jahrhundert hat dieses Gebiet durch immer leistungsfähigere Hard- und Software eine große Bedeutung erlangt und ist durch die modernen digitalen Medien zum Allgemeingut geworden. Techniken und Verfahren der Musikinformatik durchdringen heute alle Bereiche der Musik-Produktion, vom computergesteuerten Notensatz über computergestützte Kompositionsverfahren und die Bearbeitung digitaler Klänge bis hin zu Musikdatenbanken und neuen Distributions-Wegen über das Internet. Gegenstand des Hauptseminars sind die theoretischen Konzepte aus Musik, Mathematik und Informatik, die die Grundlage dieses Gebiets bilden, sowie die Software-Werkzeuge, die bei der Erstellung und Bearbeitung von Musik mit dem Computer zum Einsatz kommen. Es besteht auch die Möglichkeit zur praktischen Beschäftigung mit Computermusik-Programmen am PC.

Zum Einstieg:
Max Mathews & John Chowning - Music Meets the Computer, https://www.youtube.com/watch?v=Hloic1oBfug

Empfohlene Literatur (alle im Handapparat der Musikinformatik-Bib, Pfeifferweg 12):

Deutsch, The Psychology of Music.
Dodge/Jerse, Computer Music.
Loy, Musimathics.
Mazzola, Geometrie der Töne.
Nierhaus, Algorithmic Composition.
Roads, Computer Music Tutorial.
Roederer, The Physics and Psychophysics of Music.
Selfridge-Field (Hrsg.), Beyond MIDI.
Steiglitz, A Digital Signal Processing Primer.

Sprechstunde:
Zeit/Ort: Do 14-16, Musikinformatik (Pfeifferweg 12)
Von: F. Volke

SS 2016 Datum: 2016-01-18 09:01:21

Sprechstunde: Mittwochs 10:00 - 12:00 Uhr

07.114.310 OS Oberseminar Musikwissenschaft
Mi 12-14, Hörsaal Musikwissenschaft




07.114.180 VL Musikinformatik: Theorie und Praxis
Fr 12-14, Hörsaal Musikwissenschaft


Die Musikinformatik ist ein relativ junges interdisziplinäres Gebiet, das sich mit den musikalischen Anwendungen des Computers auseinandersetzt. Ein Charakteristikum dabei ist die Verknüpfung aktueller Informations- und Medientechnologie mit akustischen und musiktheoretischen Konzepten, die z.T. bis in die Antike zurückreichen. Anwendungen der Musikinformatik findet man heute in allen Bereichen der Musikproduktion, so z.B. beim Notensatz, in der algorithmischen Komposition, bei der Analyse und Synthese musikalischer Klänge und in der modernen Studio-Technik. Die Vorlesung gibt einen Überblick über theoretische Grundlagen und praktische Anwendungen der Musikinformatik und spannt dazu einen Bogen von der antiken mathematischen Musiktheorie bis hin zu den Codes, den Programmiersprachen und der neuesten Computer-Software für musikalische Anwendungen.



07.114.190 S Psychoakustik
Fr 14-16, Hörsaal Musikwissenschaft


Was ist Schall eigentlich und wie entsteht daraus in unserem Kopf Musik? Eine zentrale Fragestellung der Psychoakustik ist der Zusammenhang zwischen objektiven physikalischen Parametern (Zeit, Frequenz, Spektrum und Schallintensität) und subjektiven Kategorien der Wahrnehmung von Tonhöhen, Klangfarben, Harmonien und Rhythmen. Gegenstand des Seminars ist die Psychoakustik als ein interdisziplinäres Forschungsgebiet, das sich mit der Wahrnehmung von Schall im Allgemeinen und musikalischer Klänge im Besonderen beschäftigt. Dabei finden die Möglichkeiten und Grenzen unserer Schallwahrnehmung ihren Niederschlag in musiktheoretischen Ansätzen und Verfahren der musikalischen Signalverarbeitung. Anwendungsgebiete der Psychoakustik reichen von Musikpsychologie und -pädagogik über die Audio-Technik bis hin zur Konzeption von Kompositionsverfahren und elektronischen Musikinstrumenten.
Von: F. Volke

WS 2015/16 Datum: 2015-10-06 10:52:03

07.114.240: Übung: Digitale Medientechnik

Zeit: Fr 12-14 (Beginn am 6.11.2015)
Ort: Hörsaal Musikwissenschaft

Die digitale Medientechnik hat im letzten Jahrzehnt Einzug in alle Lebensbereiche gehalten. Entstanden ist sie aber bereits Ende der 1950er Jahre, und zwar im Zusammenhang mit musikalischen Anwendungen. Computergestützter Notensatz und Musikanalyse, Musik-Datenbanken, digitale Klangverarbeitung, Studiotechnik und algorithmische Komposition sind einige heutige Anwendungsbereiche. In der Übung setzen wir uns mit den technischen Grundlagen der digitalen Medientechnik und einschlägiger Software für musikalische Anwendungen auseinander, und erproben deren Einsatz mittels praktischer Arbeiten am PC.


Ü 07.114.200: Musikalische Codes und Controller-Technik

Zeit: Mi 14-16 (Beginn am 11.11.2015)
Ort: Musikinformatik (Pfeiffer-Weg 12)
(bei entsprechender Teilnehmerzahl ggf. im Hörsaal der Musikwissenschaft)

Ein wichtiger Trend in der Computer-Musik ist die Entwicklung neuartiger Schnittstellen zur interaktiven Steuerung von elektronischen Musikinstrumenten. In der Übung lernen wir grundlegende Codes zur Übermittlung musikalischer Informationen wie z.B. MIDI (Musical Instruments Digital Interface) und OSC (Open Sound Control) kennen und erproben deren Einsatz zur Steuerung von Klangsynthese-Programmen und digitaler Studio-Software.


PS 07.114.190: Einführung in die Musikinformatik

Zeit: Mi 10-12 (Beginn: 11.11.2015)
Ort: Hörsaal Musikwissenschaft

Die Musikinformatik beschäftigt sich mit Anwendungen des Computers in Musik und Musikwissenschaft. Das interdisziplinäre Themenspektrum reicht von der musikalischen Akustik und Psychoakustik über die digitale Signalverarbeitung und Klangsynthese mit dem Computer bis hin zur algorithmischen Komposition und mathematischen Musiktheorie. Ziel des Proseminars ist eine Einführung in die wichtigsten Gebiete der Musikinformatik an Hand einschlägiger Literatur und Materialien aus dem Internet.


Sprechstunde

Zeit: Mi 12-14
Ort: Musikinformatik (Pfeiffer-Weg 12)
Von: F. Volke

SS 2015 Datum: 2015-04-22 08:42:26

07.114.190 Proseminar: Einführung in die mathematische Musiktheorie
Do 10-12, Hörsaal Musikwissenschaft

In diesem Proseminar untersuchen wir die Frage, wieviel Mathematik in der Musik steckt. Nicht umsonst galt die Musik in der Antike als mathematische Disziplin. Mathematische Konzepte und Verfahren finden sich in der Definition musikalischer Skalen und Rhythmen, in den aleatorischen Kompositionsverfahren des Barock bis hin zur zeitgenössischen Musik, und natürlich auch in modernen musiktheoretischen Ansätzen, die sich die formale Beschreibung musikalischer Elemente und Strukturen zum Ziel gesetzt haben.

07.114.240 Übung: Notensatz mit Lilypond
Do 16-18, Hörsaal Musikwissenschaft,
bei max 10 Teilnehmer - MIDI-Lab Musikinformatik (Pfeifferweg 12)

In der Übung lernen wir an Hand praktischer Arbeiten mit dem PC das Notensatzprogramm Lilypond kennen, das für alle gängigen Betriebssysteme (Linux/Unix, Mac OS X, Windows) als kostenfreie und quelloffene Software verfügbar ist. Lilypond ist eine sehr mächtige Software, die die Eingabe komplizierter und spezieller Partitur-Formate ermöglicht und dabei eine hervorragende Ausgabequalität bietet. Im Unterschied zu anderen Notensatz-Anwendungen, die meist mit einer grafischen Anzeige arbeiten und nach dem WYSIWYG-Prinzip (What You See Is What You Get) funktionieren, erfolgt die Eingabe bei Lilypond in einem textuellen Format, dass den syntaktischen Aufbau der Partituren widerspiegelt. Wie wir in der Übung sehen werden, hat dies hat einige Vor- und Nachteile. Wir lernen auch einige grafische Frontends kennen, die das Arbeiten mit Lilypond erleichtern.

Sprechstunde ist Do 12-14
Von: D. Gebhardt

WS 2014/15 Datum: 2014-07-28 12:17:00

07.114.200 PS/Ü. Musiquantik
(Mi 12-14)


Der Komponist Clarence Barlow ist ein Pionier auf dem Gebiet Computer-gestützter Kompositionstechniken. Im Proseminar lernen wir an Hand des Textes "Musiquantik" des Komponisten (Feedback Papers 34, 2008) grundlegende Konzepte kennen, die für den Einsatz des Computers in
musikalischen Anwendungen wichtig sind. Dabei geht es zum Beispiel um die mathematisch präzise Beschreibung von Skalen und Rhythmen, die Frage der Konsonanz und Dissonanz von Intervallen, die Darstellung von Musik im Computer und weitere informationstechnische, musiktheoretische und
psychoakustische Begriffe, die zum Handwerkszeug zeitgenössischer Komponisten und Computer-Musiker gehören.

07.114.240 Ü. Digitales Audio: Konzepte und Anwendungen
(Mi 16-18)


Die Verarbeitung digitaler Klänge mit dem Computer gehört heute zum Handwerkszeug des Musikers und Musikwissenschaftlers. In der Übung lernen wir wichtige theoretische und technische Grundlagen der digitalen
Audiotechnik und Signalverarbeitung kennen, und vertiefen diese Kenntnisse durch praktische Arbeiten mit entsprechender Computer-Software. Dazu beschäftigen wir uns mit Themen der Akustik, der Digitalisierung, der
Speicherung und Bearbeitung von Klängen im Computer, sowie der Klanganalyse und -synthese.

07.114.635 HS. Stimmungen und Temperaturen
(Di 16-20 zwei-wöchentlich, Beginn 28. Oktober 2015)


Was sind musikalische Stimmungen und wie kommen sie zustande? Stimmungen (d.h. die genauen Frequenzverhältnisse innerhalb einer Tonskala) sind immer
ein Kompromiss, der im Spannungsfeld von natürlichen Obertonreihen (möglichst „reine“, d.h. schwebungsfreie Intervalle) und der Forderung nach einem geschlossenen Tonsystem festgelegt werden muss. In der Musikgeschichte finden wir daher neben den reinen auch eine Vielzahl von
modifizierten Stimmungen (Temperaturen, von lat. temperare). Diese spielen eine wichtige Rolle in der Musik, namentlich in der Entwicklung von Musiktheorie, Kompositionslehre und Instrumententechnik. Heute blicken wir auf eine rund 2500-jährige Geschichte zurück, die von den Musiktheorien der griechischen Antike bis zu der heute gebräuchlichen gleichstufigen Temperatur und der Mikrotonalität in der zeitgenössischen Musik reicht. Im
Seminar beschäftigen wir uns mit den theoretischen Grundlagen und praktischen Anwendungen der musikalischen Stimmungen.

Sprechstunde: Mittwochs von 14-16 Uhr
Von: F. Volke

Sommersemester 2014 Datum: 2014-01-09 12:21:25

07.114.180 Vorlesung: Musikinformatik
(Fr 12-14, Vorlesungssaal)

Die Musikinformatik ist ein relativ junges interdisziplinäres Gebiet, das sich mit den musikalischen Anwendungen des Computers auseinandersetzt. Ein Charakteristikum dabei ist die Verknüpfung aktueller Informations- und Medientechnologie mit akustischen und musiktheoretischen Konzepten, die z.T. bis in die Antike zurückreichen. Anwendungen der Musikinformatik findet man heute in allen Bereichen der Musikproduktion, so z.B. beim Notensatz, in der algorithmischen Komposition, bei der Analyse und Synthese musikalischer Klänge und in der modernen Studio-Technik.
Die Vorlesung gibt einen Überblick über wichtige Gebiete der Musikinformatik und spannt dazu einen Bogen von der antiken mathematischen Musiktheorie über die physikalischen und psychoakustischen Grundlagen von Musik bis hin zu den Codes, den Programmiersprachen und der neuesten Computer-Software für musikalische Anwendungen.


07.114.190 Proseminar: Einführung in die Musikinformatik
(Fr 10-12, Vorlesungssaal)

Die Musikinformatik beschäftigt sich mit Anwendungen des Computers in Musik und Musikwissenschaft. Das Themenspektrum reicht von der digitalen Signalverarbeitung
über die Klangsynthese mit dem Computer bis hin zur algorithmischen Komposition und musikalischen Analyse. Ziel des Proseminars ist eine Einführung in die wichtigsten Gebiete der Musikinformatik an Hand einschlägiger Literatur und Materialien aus dem Internet.


07.114.640 Exkursion: ZKM Karlsruhe / Linux Audio Conference 2014
(1.-4.5.2014, ZKM Karlsruhe)

Die Linux Audio Conference (LAC) ist die größte jährliche internationale Fachkonferenz auf dem Gebiet der Computer-Musik- und Multimedia-Anwendungen für das freie Betriebssystem Linux, die eine gute Möglichkeit bietet, sich über die neuesten Entwicklungen und die aktuelle Forschung in diesem Bereich zu informieren.
Der Veranstaltungsort ZKM bietet daneben auch die Möglichkeit zur Teilnahme an Führungen und zum Besuch diverser Ausstellungen und Konzerte, die entweder im
Umfeld der Konferenz oder zeitgleich stattfinden. Details werden in der Vorbesprechung bekanntgegeben.

Die LAC 2014 findet vom Donnerstag, den 1. bis Sonntag, den 4. 5. 2014 am ZKM (Zentrum für Kunst und Medientechnologie) in Karlsruhe statt. Registrierung und
Teilnahme an der Konferenz sind kostenfrei, Teilnehmer müssen sich aber vorab auf der LAC 2014-Website registrieren. Eintrittspreise für die weiteren Ausstellungen und Konzerte liegen bei ca. 15-20Euro pro Person.
Zur Klärung der inhaltlichen und organisatorischen Details wird es in den Semesterferien eine Vorbesprechung geben, deren Termin noch rechtzeitig bekannt gegeben wird.
Rückfragen bitte an: aggraef@gmail.de.


Web-Links:

LAC 2014: http://lac.linuxaudio.org/2014/
Registrierung: http://lac.linuxaudio.org/2014/registration
ZKM: http://zkm.de/


Spechstunde
(Fr 14-15, in den Räumen der Musikinformatik, J.-F.-v.-Pfeifferweg 12)


zusätzliche Materialien

PS Einführung in die Musikinformatik
http://goo.gl/q2Wg48

VL Musikinformatik
http://goo.gl/ZEXaX3
Von: D. Gebhardt

Sprechstunde WS 13/14 Datum: 2013-10-29 10:35:03

Die Sprechstunde findet Freitags von 11:00 - 12:00 statt.
Von: F. Volke

WS 2013/2014 PS/Ü Datum: 2013-07-30 12:52:01

Hauptseminar Musikinformatik
Mittwoch 14-18 Uhr (zweiwöchentlich), Beginn: 23.10.2013
Musikinformatik, Pfeifferweg 12


PS/Ü. Digitales Audio und Klangsynthese (07.114.200.1)
(Freitag, 12.00-14.00Uhr, Pfeifferweg 12)

Thema der Übung sind die Konzepte und Techniken der digitalen Klangsynthese. Dabei diskutieren wir die Repräsentation von Schallwellen im Computer und beschäftigen uns mit Theorie und Praxis der digitalen Signalverarbeitung und grundlegender Syntheseverfahren wie z.B. der additiven, subtraktiven und Modulations-Synthese, sowie des Sampling und der Wellenform-Synthese. Ferner erproben wir den praktischen Einsatz dieser Techniken bei der Programmierung von Synthesizern und Effekten mit der Computer-Musik-Software Pd.

The course deals with concepts and techniques of digital sound synthesis. To these ends we discuss the representation of sound waves in the computer and address theory and practice of digital signal processing and fundamental synthesis methods such as additive, subtractive and modulation synthesis, as well as sampling and wavetable synthesis. We will also try these techniques in practice by programming synthesizers and effects with the computer music software Pd.


PS/Ü. Computer-Musik: Schnittstellen zur Steuerung von Musik-Software (07.114.200.2)
(Freitag, 14.00-16.00Uhr, Pfeifferweg 12)

Ein wichtiger Trend in der Computer-Musik ist die Entwicklung neuartiger Schnittstellen zur interaktiven Steuerung von elektronischen Musikinstrumenten. In der Übung lernen wir grundlegende Techniken zur Übermittlung musikalischer Informationen mittels MIDI (Musical Instruments Digital Interface) und OSC (Open Sound Control) kennen und erproben deren Einsatz zur Steuerung von DAWs (Digital Audio Workstations), Sequencern und anderen Computer-Musik-Programmen. (Wer hat, möge bitte Smartphone oder Tablet mitbringen, da wir auch den Einsatz von Controller-Software auf mobilen Computern erproben wollen!)

One important trend in computer music is the development of novel interfaces for the interactive control of electronic music instruments. In this course we will learn about fundamental techniques for transmitting musical information using MIDI (Musical Instruments Digital Interface) and OSC (Open Sound Control) and how these are used in order to control DAWs (Digital Audio Workstations), sequencers and other computer music software. (Whoever owns one, please bring your smartphone or tablet to the course, since we will also try out various controller apps for mobile computers!)
Von: F. Volke

Öffnungszeiten der Bibliothek während der Semesterferien Datum: 2013-07-30 12:50:06

Die Bibliothek der Musikinformatik ist nach vorheriger Terminvereinbarung erreichbar.
Von: F. Volke

Sommersemester 2013 Datum: 2013-04-17 12:58:15

Lehrveranstaltungen Musikinformatik Sommersemester 2013

07.114.190 Proseminar: Einführung in die Musikinformatik
Do 12-14, Musiksaal


Die Musikinformatik beschäftigt sich mit Anwendungen des Computers in Musik und Musikwissenschaft. Das Themenspektrum reicht von der digitalen Signalverarbeitung über die Klangsynthese mit dem Computer bis hin zur algorithmischen Komposition und musikalischen Analyse. Ziel des Proseminars ist eine Einführung in die wichtigsten Gebiete der Musikinformatik an Hand einschlägiger Literatur und Materialien aus dem Internet.

07.114.170 Proseminar/Übung: Musikanalyse und -synthese mit dem Computer
Do 14-16, Musiksaal


Techniken der Musikanalyse und algorithmischen Komposition gehören mit zu den ersten Computer-Anwendungen überhaupt. Bereits 1957 wurde mit der Illiac-Suite die erste mit dem Computer erstellte Komposition vorgestellt. In der Veranstaltung beschäftigen wir uns mit den musiktheoretischen und mathematischen/algorithmischen Grundlagen der Computer-gestützen Musikanalyse und -synthese, und lernen an Hand von einschlägigen Beispielen auf dem PC auch die praktischen Einsatzmöglichkeiten dieser Techniken kennen.

Da die Veranstaltung voraussichtlich im Musiksaal stattfindet, sind die Teilnehmer/innen angehalten, ihre eigenen Laptops (Linux, Mac oder Windows) mitzubringen. Die benötigte Software wird zur Verfügung gestellt und im Rahmen der Übung unter Anleitung des Dozenten installiert.

07.114.640 Exkursion: Linux Audio Conference 2013
9. - 12. 5. 2013


Linux ist ein Open-Source-Betriebssystem, für das eine große Zahl innovativer und nützlicher Computer-Musik- und Multimedia-Anwendungen frei verfügbar sind. Die Linux Audio Conference (LAC) ist die größte jährliche internationale Fachkonferenz auf diesem Gebiet, die eine gute Möglichkeit bietet, sich über die neuesten Entwicklungen und die aktuelle Forschung in diesem Bereich zu informieren. Ein besonderes Merkmal dieser Konferenz ist, dass sich hier wissenschaftliche Forschung, Linux-Hardware- und Software-Hersteller, professionelle Anwender und Hobbyisten begegnen. Zur Konferenz gehört auch ein einschlägiges Konzert-Programm.

Die LAC 2013 findet vom Donnerstag, den 9. bis Sonntag, den 12. 5. 2013 am IEM (Institut für Elektronische Musik und Akustik) in Graz (Österreich) statt. Registrierung und Teilnahme sind kostenfrei, Teilnehmer müssen sich aber vorab auf der LAC 2013-Website registrieren. Zur Klärung der inhaltlichen und organisatorischen Details wird es in den Semesterferien eine Vorbesprechung geben, deren Termin noch rechtzeitig bekannt gegeben wird. Rückfragen bitte an Dr.Graef@t-online.de.

Web-Links:

LAC 2013: http://lac.linuxaudio.org/2013/
Registrierung: http://lac.linuxaudio.org/2013/registration
IEM: http://iem.kug.ac.at/
Von: F. Volke

WS 12/13 Datum: 2012-06-20 18:00:42

07.114.140 Übung: Musiktheorie vor 1600 (Musiksaal, Do 14-16)

Thema der Übung sind die musiktheoretischen Ansätze von Pythagoras, Euklid,
Aristoxenos, Ptolemäus und anderen antiken Musiktheoretikern. Schwerpunkt ist
dabei eine systematische Analyse, bei der die zugrundliegenden mathematischen
Gesetzmäßigkeiten dieser Ansätze untersucht und deren Auswirkungen auf die
abendländische Musik betrachtet werden. Insbesondere beschäftigen wir uns mit
den resultierenden Stimmungen, Skalen und Modi in der Musik.

07.114.200 Übung: MIDI und Notation (Musikinformatik, Fr 10-12)
[max. Teilnehmerzahl: 10]

In der Übung beschäftigen wir uns mit der Verarbeitung verschiedener
symbolischer Musik-Repräsentationen im Computer. Beispiele dafür sind der
standardisierte MIDI-Code (Musical Instrument Digital Interface) sowie die
verschiedenen für musikalische Notation verwendeten Datenformate,
z.B. MusicXML und Lilypond. Es wird eine Einführung in die theoretischen
Grundlagen ergeben, wonach wir uns mit Arbeiten am PC die entsprechenden
Konzepte und Techniken auch an praktischen Beispielen erarbeiten.

07.114.200 Übung: Sound-Design (Musiksaal, Fr 12-14)

Thema der Übung ist die Erstellung musikalischer Klänge und spezieller
Klangeffekte mit den Methoden der digitalen Klangsynthese. Hierzu lernen wir
die freie (Open-Source) Software "Pure Data" (http://puredata.info/) kennen,
und beschäftigen uns mit gängigen Verfahren, um verschiedene Arten von Klängen
mit dem Computer zu synthetisieren und zu verändern.

Hinweis: Da die Übung aller Voraussicht nach im Musiksaal stattfindet, sind
die Teilnehmer/innen angehalten, ihre eigenen Laptops (Linux, Mac oder
Windows) mitzubringen. Die benötigte Software wird zur Verfügung gestellt und
im Rahmen der Übung unter Anleitung des Dozenten installiert.
Von: F. Volke

SS 2012 Datum: 2012-01-12 13:59:11

Einführung in die Musikinformatik:
Proseminar: Einführung in die Musikinformatik
Fr 10-12, Musiksaal

Die Musikinformatik beschäftigt sich mit Anwendungen des Computers in Musik und Musikwissenschaft. Das Themenspektrum reicht von der digitalen Signalverarbeitung über die Klangsynthese mit dem Computer bis hin zur algorithmischen Komposition und musikalischen Analyse. Ziel des Proseminars ist eine Einführung in die wichtigsten Gebiete der Musikinformatik an Hand einschlägiger Literatur und Materialien aus dem Internet.

Multimedia:
Übung: Computer-Musik
Fr 12-14, Pfeifferweg 12, max. 10 Teilnehmer

In der Übung lernen wir mittels praktischer Arbeiten am PC grundlegende Konzepte und Techniken der Computer-Musik kennen: digitales Audio und MIDI (Musical Instrument Digital Interface), Klangsynthese, Sequencer-Technik und Partitur-Satz. Ein Schwerpunkt ist dabei das interaktive Arbeiten mit musikalischem Material unter Verwendung von Sequencer-Programmen und der Computer-Musik-Software Pd.

Psychoakustik:
Hauptseminar: Psychoakustik
Do 10.00 bis 12.00, Pfeifferweg 12

Gegenstand des Seminars ist die Psychoakustik als ein interdisziplinäres Forschungsgebiet, das sich mit der Wahrnehmung von Schall beschäftigt. Ein zentrales Thema ist dabei insbesondere auch die Verarbeitung musikalischer Klänge. Dabei spielen physikalische Prozesse genau so eine Rolle wie physiologische, neurologische, kognitive und psychologische Aspekte der menschlichen Schallwahrnehmung. Mögliche Fragestellungen sind z.B. die Wahrnehmung von Klangfarben, Tonhöhen, Harmonien und Rhythmus. Die Anwendungen der Psychoakustik reichen von Codierungs-Verfahren wie z.B. MPEG über den Bau natürlicher und elektronischer Instrumente bis hin zur automatischen Transkription von Musik.
Von: F. Volke

WS 2011/2012 Datum: 2011-05-30 10:16:53

Übung: Grundlagen der digitalen Klangverarbeitung
Mi 14-16 (Musikinformatik, Pfeifferweg 12)

Die Verarbeitung digitaler Klänge mit dem Computer gehört heute zum Handwerkszeug des Musikers. In der Übung lernen wir wichtige theoretische und technische Grundlagen der digitalen Klangverarbeitung kennen, und vertiefen diese Kenntnisse durch praktische Arbeiten mit entsprechender Computer-Software.

Übung: Audio-Programmierung
Do 16-18 (Musikinformatik, Pfeifferweg 12)

Die Übung gibt mittels praktischer Arbeiten am PC einen Einblick in moderne Software zur Erstellung eigener Klangerzeugungsmodule und digitaler Effekte. Dabei lernen wir eine Auswahl einschlägiger Programme wie Csound und Pd kennen und behandeln auch die Programmierung von Audio-Plugins mit der Programmiersprache Faust.
Von: F. Volke

SS 2011 Datum: 2010-10-26 13:05:35

Hauptseminar: Klangsynthese
(Mi 12-14, Pfeifferweg 12)
Gegenstand des Seminars sind die Verfahren der digitalen Klangerzeugung, die heute in den meisten Hardware- und Software-Synthesizern zum Einsatz kommen. Diese wurden seit den grundlegenden Arbeiten von Max Mathews Ende der 1950er Jahre kontinuierlich weiterentwickelt. Die heute zur Verfügung stehende Rechnerleistung erlaubt es, Klänge per Software mit dem PC in Echtzeit zu erzeugen. Im Seminar lernen wir sowohl die grundlegenden theoretischen Konzepte der digitalen Klangerzeugung als auch in praktischen Arbeiten am PC einige Software-Werkzeuge zur Klangsynthese kennen.

Proseminar: Einführung in die Musikinformatik
(Do 14-16, Musiksaal)
Die Musikinformatik beschäftigt sich mit Anwendungen des Computers in Musik und Musikwissenschaft. Das Themenspektrum reicht von der digitalen Signalverarbeitung über die Klangsynthese mit dem Computer bis hin zur algorithmischen Komposition und musikalischen Analyse. Ziel des Proseminars ist eine Einführung in die wichtigsten Gebiete der Musikinformatik an Hand einschlägiger Literatur und Materialien aus dem Internet.

Übung: Grundlagen der Computer-Musik
(Mi 14-16, Pfeifferweg 12)
In der Übung lernen wir mittels praktischer Arbeiten am PC grundlegende Konzepte und Techniken der Computer-Musik kennen: digitales Audio und MIDI (Musical Instrument Digital Interface), Klangsynthese, Sequencer-Technik und Partitur-Satz. Ein Schwerpunkt ist dabei das interaktive Arbeiten mit musikalischem Material unter Verwendung von Sequencer-Programmen und der Computer-Musik-Software Pd.

Übung: MIDI-Programmierung
(Do 12-14, Pfeifferweg 12)
MIDI (Musical Instrument Digital Interface) ist eine standardisierte Schnittstelle, über die musikalische Ereignisse in den Computer eingegeben, dort verarbeitet, gespeichert und schließlich auf einem Synthesizer wiedergegeben werden können. Nach einer Einführung in MIDI lernen wir in der Übung einige Software-Werkzeuge zur Verarbeitung von MIDI kennen und verwenden die funktionale Programmiersprache Pure und die PortMidi-Bibliothek zur Realisierung einfacher musikalischer Anwendungen.

Sprechstunde
(Mi 16-17, Pfeifferweg 12)
Von: F. Volke

WS 2010/2011 Datum: 2010-10-07 11:45:36

Hauptseminar: Musikrepräsentationen: MIDI, Partituren und andere Codes
(Systematische Musikwissenschaft; Seminarraum Musikinformatik, Pfeifferweg 12)
Mittwoch: 12.00 - 14.00 Uhr

Formale Repräsentationen von Musik bilden die Grundlage einer Vielzahl von Anwendungen des Computers in Musik und Musikwissenschaft, z.B. in der Sequencer-Technik und der Computer-gestützten Notation, bei der musikalischen Analyse, bei der Archivierung von Partituren und in modernen algorithmischen Kompositionstechniken. Die Vielfalt der Anwendungen und die Komplexität von Musik-Notationen hat die unterschiedlichsten Datenformate hervorgebracht, von einfachen Steuerinformationen (MIDI, OSC) über mehr oder weniger standardisierte Formate für Datenaustausch und Archivierung (NIFF, SMDL, MusicXML) und spezielle Notations-Sprachen (DARMS, Lilypond) bis hin zu interaktiven graphischen Partituren (z.B. Pd) und abstrakten mathematischen Repräsentationen (z.B. Chomsky-Grammatiken und geometrische Darstellungen). Im Seminar betrachten wir Genealogie, Aufbau und Anwendung einiger typischer Musikrepräsentationen. Wir untersuchen dabei auch die Möglichkeiten und Grenzen moderner Notations-Software und lernen aktuelle Probleme in der einschlägigen Forschung kennen.

Proseminar: Einführung in die mathematische Musiktheorie
(Musiksaal)
Donnerstag: 12.00 bis 14.00 Uhr

In diesem Proseminar untersuchen wir die Frage, wieviel Mathematik in der Musik steckt. Nicht umsonst galt die Musik in der Antike als mathematische Disziplin. Mathematische Konzepte und Verfahren finden sich in der Definition musikalischer Skalen und Rhythmen, in den aleatorischen Kompositionsverfahren des Barock bis hin zur zeitgenössischen Musik, und natürlich auch in modernen musiktheoretischen Ansätzen, die sich die formale Beschreibung musikalischer Elemente und Strukturen zum Ziel gesetzt haben.

Übung: Musikinformatik I: Studio-Software
(MIDI-Labor Musikinformatik, Pfeifferweg 12)
Mittwoch: 14.00 - 16.00 Uhr

In der Übung lernen wir grundlegende Techniken und Software-Werkzeuge für musikalische Anwendungen mittels praktischer Arbeiten am PC kennen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf Software zur Musik-Produktion (Hard-Disk-Recording, MIDI-Sequencer) und zur Bearbeitung digitaler Klänge (Audio-Bearbeitung, Klangsynthese) und musikalischer Daten (z.B. Notensatz).

Übung: Musikinformatik II: SuperCollider
(MIDI-Labor Musikinformatik, Pfeifferweg 12)
Donnerstag: 14.00 bis 16.00 Uhr

Zwei Kerntechniken der Computer-Musik sind die Klangsynthese und die algorithmische Komposition. Eine Software, die beide Bereiche abdeckt und in den letzten Jahren unter Musikern, Komponisten und Wissenschaftlern einige Verbreitung gefunden hat, ist James McCartneys SuperCollider. SuperCollider besteht aus einem Audio-Engine, mit dem Klänge in Echtzeit generiert und verarbeitet werden können, und einer einfachen objektorientierten Programmiersprache, in der die Klangsynthese- und Kompositions-Verfahren beschrieben werden. Die Übung bietet eine Einführung in die Klangsynthese mit SuperCollider durch praktische Arbeiten am PC.

Sprechstunde: Mittwoch von 16.00 bis 17.00 Uhr
Von: F. Volke

Musikinformatik-Veranstaltungen im SS2010 Datum: 2010-04-13 15:29:10

Hauptseminar
Musikalische Stimmungen und Temperaturen
2-std., Mi 16:15-17:45 (Pfeifferweg 12)

Was sind musikalische Stimmungen und wie kommen sie zustande? Stimmungen (d.h. die genauen Frequenzverhältnisse innerhalb einer Tonskala) sind immer ein Kompromiss, der im Spannungsfeld von natürlichen Obertonreihen (möglichst „reine“, d.h. schwebungsfreie Intervalle) und der Forderung nach einem geschlossenen Tonsystem festgelegt werden muss. In der Musikgeschichte finden wir daher neben den reinen auch eine Vielzahl von modifizierten Stimmungen (Temperaturen, von lat. temperare). Diese spielen eine wichtige Rolle in der Musik, namentlich in der Entwicklung von Musiktheorie, Kompositionslehre und Instrumententechnik. Heute blicken wir auf eine rund 2500-jährige Geschichte zurück, die von den Musiktheorien der griechischen Antike bis zu der heute gebräuchlichen gleichstufigen Temperatur und der Mikrotonalität in der zeitgenössischen Musik reicht. Im Seminar beschäftigen wir uns mit den theoretischen Grundlagen und psychoakustischen Determinanten der musikalischen Stimmungen, und untersuchen auch die Wechselwirkungen mit Kompositions- und Instrumententechnik. Dabei soll das Hauptaugenmerk auf systematischen Betrachtungsweisen liegen, die aber im historischen Kontext anzuwenden sind, um die Entwicklung der Stimmungs-Systeme und deren Beziehungen untereinander besser zu verstehen.


Proseminar
Einführung in die Musikinformatik
2-std., Do 12:15-13:45

Die Musikinformatik beschäftigt sich mit Anwendungen des Computers in Musik und Musikwissenschaft. Das Themenspektrum reicht von der digitalen Signalverarbeitung über die Klangverarbeitung und -synthese mit dem Computer bis hin zur algorithmischen Komposition und musikalischen Analyse. Ziel des Proseminars ist eine Einführung in die wichtigsten Gebiete der Musikinformatik an Hand einschlägiger Literatur und Materialien aus dem Internet.

Übung
Musikinformatik
2-std., in den Räumen der Musikinformatik, Pfeifferweg 12
Gruppe 1 - Do 14:15-15:45,
Gruppe 2 - Mi 14:15-15:45

In der Übung lernen wir grundlegende Techniken und Software-Werkzeuge für musikalische Anwendungen mittels praktischer Arbeiten am PC kennen. Dabei werden gängige Software-Werkzeuge zur Musik-Produktion und zur Bearbeitung digitaler Klänge und musikalischer Daten mit dem Computer vorgestellt, wie z.B. Hard-Disk-Recording, MIDI-Sequencing, Notensatz mit dem Computer und digitale Klangsynthese. Daneben gibt es eine Einführung in die Installation und den Einsatz des frei verfügbaren Betriebssystems „Linux“ für Musik-Anwendungen.

Sprechstunde
mittwochs, 13.00-14.00 Uhr
in den Räumen der Musikinformatik, Pfeifferweg 12
Von: D. Gebhardt

Musikinformatik-Veranstaltungen im WS2009/2010 Datum: 2009-05-05 12:44:09

Hauptseminar: Algorithmische Komposition
Zeit: Do, 14.00-16.00Uhr, 2-std.
Ort: in den Räumen der Musikinformatik (Pfeifferweg 12)
(Systematische Musikwissenschaft)

Unter algorithmischer Komposition versteht man allgemein den Einsatz mathematischer Berechnungsverfahren (Algorithmen) in der Komposition. Algorithmische Kompositionstechniken gehören heute zum Handwerkszeug vieler zeitgenössischer Komponisten, und werden auch in der Unterhaltungsmusik auf vielfältige Weise eingesetzt. Dabei kommen neben traditionellen Kompositionstechniken (z.B. Kontrapunkt, Aleatorik) auch rein mathematische Verfahren zur Anwendung, deren Ergebnisse dann auf geeignete Weise in musikalisches Material zu übersetzen sind, z.B. durch die Zuordnung berechneter Zahlenwerte zu musikalischen Parametern wie Tonhöhe, Dynamik, Dauer und Klangfarbe musikalischer Ereignisse. Im Seminar befassen wir uns mit den theoretischen Grundlagen und musikalischen Anwendungen der algorithmischen Komposition und lernen einige einschlägige Software-Systeme kennen.


Proseminar: Musiquantik
Zeit: Mi, 12.00-14.00Uhr, 2-std.
Ort: Hörsaal des Musikwissenschaftlichen Instituts (Philosophicum)
(Systematische Musikwissenschaft)

Der Komponist Clarence Barlow ist ein Pionier auf dem Gebiet Computer-gestützter Kompositionstechniken. Im Proseminar lernen wir an Hand des Textes "Musiquantik" des Komponisten (Feedback Papers 34, 2008) grundlegende Konzepte kennen, die für den Einsatz des Computers in musikalischen Anwendungen wichtig sind. Dabei geht es zum Beispiel um die mathematisch präzise Beschreibung von Skalen und Rhythmen, die Frage der Konsonanz und Dissonanz von Intervallen, die Darstellung von Musik im Computer und weitere informationstechnische, musiktheoretische und psychoakustische Begriffe, die zum Handwerkszeug zeitgenössischer Komponisten und Computer-Musiker gehören.


Übung: Multimedia-Programmierung
Zeit: Do, 16.00-18.00Uhr, 2-std.
Ort: in den Räumen der Musikinformatik (Pfeifferweg 12)
(Systematische Musikwissenschaft)

Digitale Signalverarbeitungstechniken gehören seit der Geburtsstunde der Computer-Musik 1957 zum Standard-Repertoire dieses Gebiets. Moderne Computer ermöglichen heute den Einsatz dieser Techniken in "Echtzeit". Dabei kommen neben der Verarbeitung und Erzeugung musikalischer Klänge auch visuelle Medien (Video, Grafik-Animationen) zum Einsatz, und spezielle Sensor- und Controller-Technik ermöglicht die interaktive Steuerung solcher "Instrumente". Die Übung gibt durch praktische Arbeiten einen Einblick in grafische Umgebungen und spezielle Programmierwerkzeuge zur Erstellung von multimedialen Computer-Musik-Anwendungen mit dem PC.

Sprechstunde
Zeit: Mi, 14.00 bis 15.00 Uhr
Ort: in den Räumen der Musikinformatik (Pfeifferweg 12)
Von: D. Gebhardt

Musikinformatik-Veranstaltungen im SS 2009 Datum: 2008-11-20 12:51:09

Hauptseminar: Digitale Klangsynthese
Donnerstag 14.00 - 16.00


Proseminar: Einführung in die Musikinformatik
Mittwoch 12.00 - 14.00


Mehrtägige Exkursion Köln - KHM Präsentationswoche und Computing Music

Vorbesprechung: Mittwoch, 13.5.2009 - 14.00 Uhr in den Räumen der Musikinformatik (Pfeifferweg 12)

Von: D. Gebhardt

Musikinformatik-Veranstaltungen im WS 2008/09 Datum: 2008-05-20 10:32:40

Proseminar: Computer-Musik, 2-std., Mi 12-14
Ort: Hörsaal des Musikwissenschaftlichen Instituts (Philosophicum)
(Systematische Musikwissenschaft)

Die Multimedia-Technik hält heute durch digitales Radio und Fernsehen und das Internet Einzug in viele Lebensbereiche. Wenig bekannt ist jedoch, dass der Grundstein der modernen Kommunikations- und Signalverabeitungs-Techniken bereits in den 1950ern z.B. in den Forschungslaboratorien von AT&T und MIT gelegt wurde und dass dabei die Computer-Musik eine wichtige Rolle gespielt hat. Damals enstanden bereits die ersten Digital/Analog-Wandler, mit denen sich Zahlenreihen in hörbare Klänge verwandeln lassen (heute als Soundkarten bezeichnet, seinerzeit waren diese allerdings so groß wie Kühlschränke!), die ersten algorithmischen Kompositions-Programme und symbolischen Darstellungen von Musik im Computer, und auch wesentliche Grundkonzepte der digitalen Signalverarbeitung, die bis heute ihre Gültigkeit behalten haben. Im Proseminar untersuchen wir die Bedeutung dieser Ansätze für die Computer-Musik-Technik im Speziellen als auch die Multimedia-Technik im Allgemeinen.

Übung: Algorithmische Komposition, 2-std., Do 14-16
Ort: in den Räumen der Musikinformatik (Pfeifferweg 12)
(Systematische Musikwissenschaft)

Algorithmische Kompositionstechniken gehören heute zum Handwerkszeug vieler zeitgenössischer Komponisten, und werden auch in der Unterhaltungsmusik auf vielfältige Weise eingesetzt. Gängige Techniken sind z.B. die Aleatorik (zufällige Auswahl aus vorhandenem musikalischem Material), das "Sequencing" (Kombination von kurzen melodischen Motiven und Audio-Schnipseln in Schleifen und sequentiellen Abläufen), und die Anwendung musiktheoretischer Konzepte wie z.B. von Kontrapunkt- und Harmonizitäts-Theorie. In der Übung lernen wir an Hand praktischer Beispiele, wie man solche Verfahren mit gängigen, frei verfügbaren Software-Werkzeugen (z.B. Miller Puckettes grafischer Computer-Musik-Software "Pure Data") programmiert und "live" über geeignete MIDI-Instrumente und -Controller steuert.

Hauptseminar: Mathematische Musiktheorie, 2-std., Do 12-14
Ort: in den Räumen der Musikinformatik (Pfeifferweg 12)
(Systematische Musikwissenschaft)

In diesem Seminar untersuchen wir die Frage, wieviel Mathematik in der Musik steckt. Nicht umsonst galt die Musik in der Antike als mathematische Disziplin. Mathematische Konzepte und Verfahren finden sich in der Theorie der musikalischen Stimmungen und Temperaturen, in Skalen und Rhythmen, in den aleatorischen Kompositionsverfahren des Barock bis hin zur zeitgenössischen Musik, in den musiktheoretischen Betrachtungen von Euler und Helmholtz, in der Psychoakustik, und natürlich auch in modernen musiktheoretischen und kompositorischen Ansätzen (z.B. Barlow, Mazzola, Tenney, Xenakis), die sich die formale, mathematisch exakte Beschreibung musikalischer Elemente und Strukturen zum Ziel gesetzt haben.
Von: D. Gebhardt

Musikinformatik-Veranstaltungen im SS 2008 Datum: 2008-04-15 11:27:57

Proseminar: Einführung in die Musikinformatik, 2-std., Mi 12-14
Ort: Hörsaal des Musikwissenschaftlichen Instituts (Philosophicum)
(Systematische Musikwissenschaft)

Die Musikinformatik beschäftigt sich mit Anwendungen des Computers in Musik und Musikwissenschaft. Das Themenspektrum reicht von der digitalen Signalverarbeitung über die Klangverarbeitung und -synthese mit dem Computer bis hin zur algorithmischen Komposition und musikalischen Analyse. Ziel des Proseminars ist eine Einführung in die wichtigsten Gebiete der Musikinformatik an Hand einschlägiger Literatur und Materialien aus dem Internet.


Übung: Musikinformatik,
Gruppe I - wöchentlich, Do 12-14 Uhr
Gruppe II - wöchentlich, Do 16-18 Uhr
Gruppe III - 14tägig , Fr 8 -12Uhr, beginnend ab 25.4.2008
Gruppe IV - 14tägig , Fr 12-16Uhr, beginnend ab 25.4.2008
Ort: in den Räumen der Musikinformatik (Pfeifferweg 12)
(Systematische Musikwissenschaft)

In der Übung lernen wir grundlegende Techniken und Software-Werkzeuge für musikalische Anwendungen mittels praktischer Arbeiten am PC kennen. Dabei werden gängige Software-Werkzeuge zur Musik-Produktion und zur Bearbeitung digitaler Klänge und musikalischer Daten mit dem Computer vorgestellt, wie z.B. Hard-Disk-Recording, MIDI-Sequencing, Notensatz mit dem Computer und digitale Klangsynthese. Daneben gibt es eine Einführung in die Installation und den Einsatz des frei verfügbaren Betriebssystems "Linux" für Musik-Anwendungen.

Hauptseminar: Psychoakustik, 2-std., Do 14-16
Ort: in den Räumen der Musikinformatik (Pfeifferweg 12)
(Systematische Musikwissenschaft)

Gegenstand des Seminars ist die Psychoakustik als ein interdisziplinäres Forschungsgebiet, das sich mit der Wahrnehmung von Schall beschäftigt. Ein zentrales Thema ist dabei insbesondere auch die Verarbeitung musikalischer Klänge. Dabei spielen physikalische Prozesse genau so eine Rolle wie physiologische, neurologische, kognitive und psychologische Aspekte der menschlichen Schallwahrnehmung. Mögliche Fragestellungen sind z.B. die Wahrnehmung von Klangfarben, Tonhöhen, Harmonien und Rhythmus. Viele Aspekte der Schallwahrnehmung (insbesondere die höheren Verarbeitungsfunktionen im Gehirn) sind noch keineswegs abschließend geklärt und Gegenstand aktueller Forschung. Die Anwendungen der Psychoakustik reichen von Codierungs-Verfahren wie z.B. MPEG über den Bau natürlicher und elektronischer Instrumente bis hin zu anspruchsvollen Methoden der digitalen Klangverarbeitung wie z.B. der automatischen Transkription von Musik.
Von: D. Gebhardt

Musikinformatik-Veranstaltungen im WS 2007/08 Datum: 2007-04-18 10:26:32

Proseminar: Einführung in die Musiquantik
2-std., Mi 12-14
Ort: Hörsaal des Musikwissenschaftlichen Instituts (Philosophicum)
(Systematische Musikwissenschaft)

Im Proseminar lernen wir an Hand des noch unveröffentlichten Textes "Musiquantik" des Komponisten Clarence Barlow grundlegende Konzepte kennen, die für den Einsatz des Computers in musikalischen Anwendungen wichtig sind. Dabei geht es zum Beispiel um die mathematisch präzise Beschreibung von Skalen und Rhythmen, die Frage der Konsonanz und Dissonanz von Intervallen, die Darstellung von Musik im Computer und weitere informationstechnische, musiktheoretische und psychoakustische Begriffe, die zum Handwerkszeug zeitgenössischer Komponisten und Computer-Musiker gehören.

Übung: Audio-Programmierung
2-std., Do 12-14
Ort: in den Räumen der Musikinformatik (Pfeifferweg 12)
(Systematische Musikwissenschaft)

Digitale Signalverarbeitungstechniken für musikalische Klänge gehören zum Standard-Repertoire der Computer-Musik. Die Übung gibt mittels praktischer Arbeiten am PC einen Einblick in moderne Software-Werkzeuge zur Erstellung eigener Klangverarbeitungsprogramme. Dabei geben wir insbesondere eine Einführung in Miller Puckettes grafische Computer-Musik-Software "Pure Data" und Yann Orlareys funktionale Audio-Programmiersprache "Faust" und zeigen, wie mit deren Hilfe einfache Klangerzeugungsmodule und digitale Effekte programmiert werden können.

Signal Processing in Faust and PD
Online: http://ccrma.stanford.edu/realsimple/faust/

Hauptseminar: Algorithmische Komposition
2-std., Do 14-16
Ort: in den Räumen der Musikinformatik (Pfeifferweg 12)
(Systematische Musikwissenschaft)

Algorithmische Ansätze spielen in der zeitgenössischen Musik eine große Rolle, z.B. bei der Verwendung zufallsgesteuerter Methoden (Aleatorik). Der Computer erleichtert heute den Einsatz aufwändiger Verfahren bei der Erzeugung musikalischen Materials und musikalischer Strukturen und Prozesse. Thema des Seminars sind die dafür relevanten mathematischen Grundlagen und deren musikalische Anwendungen. Es besteht auch die Möglichkeit zur praktischen Erprobung von algorithmischer Kompositions-Software im MIDI-Labor der Musikinformatik.

Sprechstunde
mittwochs, 14.00 bis 15.00 Uhr in den Räumen der Musikinformatik
Von: D. Gebhardt

Musikinformatik-Veranstaltungen im SS 2007 Datum: 2007-01-24 15:55:01

Proseminar: Einführung in die Musikinformatik
2-std., Mi 12-14
Ort: Hörsaal des Musikwissenschaftlichen Instituts (Philosophicum)
(Systematische Musikwissenschaft)

Die Musikinformatik beschäftigt sich mit Anwendungen des Computers in Musik und Musikwissenschaft. Das Themenspektrum reicht von der digitalen Signalverarbeitung über die Klangverarbeitung und -synthese mit dem Computer bis hin zur algorithmischen Komposition und musikalischen Analyse. Ziel des Proseminars ist eine Einführung in die wichtigsten Gebiete der Musikinformatik an Hand einschlägiger Literatur und Materialien aus dem Internet.

Übung: Musikinformatik
2-std., Do 12-14
Ort: in den Räumen der Musikinformatik (Pfeifferweg 12)
(Systematische Musikwissenschaft)

In der Übung lernen wir grundlegende Techniken und Software-Werkzeuge für musikalische Anwendungen mittels praktischer Arbeiten am PC kennen. Dabei werden gängige Software-Werkzeuge zur Musik-Produktion und zur Bearbeitung digitaler Klänge und musikalischer Daten mit dem Computer vorgestellt, wie z.B. Hard-Disk-Recording, MIDI-Sequencing, Notensatz mit dem Computer und digitale Klangsynthese. Daneben gibt es eine Einführung in die Installation und den Einsatz des frei verfügbaren Betriebssystems "Linux" für Musik-Anwendungen.

Hauptseminar: Konzepte und Techniken der Computermusik
2-std., Do 14-16
Ort: in den Räumen der Musikinformatik (Pfeifferweg 12)
(Systematische Musikwissenschaft)

"50 Jahre Computermusik". Das Jahr 1957 markiert z.B. durch die erste mit einem digitalen Computer erstellte algorithmische Komposition "Illiac-Suite" und die grundlegenden Arbeiten von Max Mathews zur digitalen Klangsynthese den Beginn des Gebiets der Computermusik. In den letzten Jahren hat dieses Gebiet durch immer leistungsfähigere Hardware und Software und die modernen digitalen Medien eine große Bedeutung erlangt. Techniken und Verfahren der Computermusik durchdringen heute alle Bereiche der Musik-Produktion, vom computergesteuerten Notensatz über computergestützte Kompositionsverfahren und die Bearbeitung digitaler Klänge bis hin zu Musikdatenbanken und neuen Distributions-Wegen über das Internet. Gegenstand des Seminars sind die theoretischen Konzepte aus Musik, Mathematik und Informatik, die die Grundlage dieses Gebiets bilden, sowie die Software-Werkzeuge, die bei der Erstellung und Bearbeitung von Musik mit dem Computer zum Einsatz kommen. Es besteht auch die Möglichkeit zur praktischen Beschäftigung mit Computermusik-Programmen am PC.

Sprechstunde
mittwochs, 14.00 bis 15.00 Uhr in den Räumen der Musikinformatik

Von: D. Gebhardt

Musikinformatik-Veranstaltungen im WS 06/07 Datum: 2006-07-12 12:57:23

Proseminar: Einführung in die Musikinformatik, 2-std., Mi 12-14
Ort: Hörsaal des Musikwissenschaftlichen Instituts (Philosophicum)
(Systematische Musikwissenschaft)

Die Musikinformatik beschäftigt sich mit Anwendungen des Computers in Musik und Musikwissenschaft. Das Themenspektrum umfasst z.B. musikalische Akustik, digitale Signalverarbeitung, formale Musik-Repräsentationen und mathematische Musiktheorie ebenso wie den praktischen Einsatz von Software für Musik-Produktion, Audio-Bearbeitung und Notation auf dem Computer. Ziel des Proseminars ist eine Einführung in die wichtigsten theoretischen Grundlagen und Anwendungsgebiete der Musikinformatik an Hand einschlägiger Literatur und Materialien aus dem Internet.

Übung: Computer-Musik, 2-std., Do, 12-14
Ort: in den Räumen der Musikinformatik
(Systematische Musikwissenschaft)

In der Übung lernen wir die Grundlagen der Programmierung von Computer-Musik-Anwendungen kennen, insbesondere die Verwendung der MIDI-Schnittstelle (Musical Instrument Digital Interface) und die Steuerung von Software-Synthesizern mittels OSC (Open Sound Control). Darüberhinaus gibt es eine Einführung in die funktionale Programmiersprache Q und die Synthese-Software SuperCollider, und deren Einsatz zur Erstellung einfacher Programme für Klangsynthese und algorithmische Komposition.

Hauptseminar: Musikinformatik, 2-std., Do 14-16
Ort: in den Räumen der Musikinformatik (Pfeifferweg 12)
(Systematische Musikwissenschaft)

Das Seminar dient der Vertiefung verschiedener Themenbereiche der Musikinformatik an Hand einschlägiger Literatur und Materialien aus dem Internet. Mögliche Themen sind z.B. Computer-Musik, digitale Signalverarbeitung und Klangsynthese, algorithmische Komposition, mathematische Musiktheorie, musikalische Akustik und Psychoakustik. Es besteht auch die Möglichkeit zur Beschäftigung mit entsprechender Software in praktischen Arbeiten am PC.

Sprechstunde
mittwochs, 14.00 bis 15.00 Uhr in den Räumen der Musikinformatik
Von: D. Gebhardt

Musikinformatik-Veranstaltungen im SS 2006 Datum: 2005-12-06 13:36:26

Proseminar: Einführung in die Musikinformatik, 2-std., Mi 12-14
Ort: Musiksaal

Die Musikinformatik beschäftigt sich mit Anwendungen des Computers in Musik und Musikwissenschaft. Das Themenspektrum reicht von der digitalen Signalverarbeitung über die Klangverarbeitung und -synthese mit dem Computer bis hin zur algorithmischen Komposition und musikalischen Analyse. Ziel des Proseminars ist eine Einführung in die wichtigsten Gebiete der Musikinformatik an Hand einschlägiger Literatur und Materialien aus dem Internet.

Übung: Musikinformatik, 2-std.,
Gruppe I - Do 10-12,
Gruppe II - Do 12-14

Ort: in den Räumen der Musikinformatik (Pfeifferweg 12)

Die Übung dient der Vertiefung des theoretischen Wissensstoffs des Proseminars "Einführung in die Musikinformatik" mittels praktischer Arbeiten am PC. Dabei werden einige gängige Software-Werkzeuge zur Arbeit mit digitalen Klängen (WAV, MP3, usw.) und musikalischen Daten (MIDI) vorgestellt. Daneben gibt es eine Einführung in die Installation und den Einsatz des frei verfügbaren Betriebssystems "Linux" für Musik-Anwendungen.

Hauptseminar: Digitale Klangsynthese, 2-std., Do 14-16
Ort: in den Räumen der Musikinformatik (Pfeifferweg 12)

Gegenstand des Seminars sind die Verfahren der digitalen Klangerzeugung, die heute in den meisten Hardware- und Software-Synthesizern zum Einsatz kommen. Diese wurden seit den grundlegenden Arbeiten von Max Mathews in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts kontinuierlich weiterentwickelt. Die heute zur Verfügung stehende Rechnerleistung erlaubt es, Klänge per Software mit dem PC in Echtzeit zu erzeugen. Im Seminar lernen wir sowohl die grundlegenden theoretischen Konzepte der digitalen Klangerzeugung als auch in praktischen Arbeiten am PC einige Software-Werkzeuge zur Klangsynthese kennen.
Von: D. Gebhardt

Musikinformatik-Veranstaltungen im WS 05/06 Datum: 2005-04-27 13:58:42

Proseminar Mathematische Musiktheorie
Mi, 12-14, Musiksaal


Im Proseminar untersuchen wir die Frage, wieviel Mathematik in der Musik steckt. Nicht umsonst galt die Musik in der Antike als mathematische Disziplin. Mathematische Konzepte und Verfahren finden sich in der Definition musikalischer Skalen und Rhythmen, in den aleatorischen Kompositionsverfahren des Barock bis hin zur zeitgenössischen Musik, und natürlich auch in modernen musiktheoretischen Ansätzen, die sich die formale Beschreibung musikalischer Elemente und Strukturen zum Ziel gesetzt haben.

Hauptseminar Automatische Transkription
Do, 12-14, in den Räumen der Musikinformatik


Bei der automatischen Transkription von Musik (ATM) geht es darum, mit dem Computer musikalische Strukturen (Noten, Intervalle, Rhythmen) in Audio- und MIDI-Daten zu erkennen. Das ehrgeizige (momentan noch unerreichbare) Ziel ist es, letztendlich Audio-Aufnahmen vollkommen automatisch in Partituren umsetzen zu können. Das Spektrum der angewendeten Methoden reicht dabei von der digitalen Signalverarbeitung bis zur mathematischen Musiktheorie. Wichtige Anwendungen der ATM finden sich z.B. bei der automatisierten Erfassung musikalischer Archive, bei der Eingabeschnittstelle von Notationsprogrammen und elektronischen Instrumenten, und in der algorithmischen Komposition. Im Seminar untersuchen wir musiktheoretische Ansätze und mathematische Verfahren der einschlägigen Fachliteratur.

Übung MIDI-Programmierung
Do, 14-16, in den Räumen der Musikinformatik


MIDI (Musical Instrument Digital Interface) ist eine standardisierte Schnittstelle, über die musikalische Ereignisse in den Computer eingegeben, dort verarbeitet und schließlich auf einem Synthesizer wiedergegeben werden können. Nach einer Einführung in MIDI lernen wir in der Übung die funktionale Programmiersprache Q und deren Multimedia-Schnittstelle kennen, und setzen diese ein, um einfache MIDI-Anwendungen zu realisieren.
Darüberhinaus beschäftigen wir uns mit der Klangsynthese und verwenden die Schnittstelle zu der funktionalen DSP-Programmiersprache Faust zur Programmierung eines einfachen Synthesizers.

Sprechstunde

Mi, 14.00 bis 15.00 Uhr in den Räumen der Musikinformatik
Von: F. Volke

Musikinformatik-Veranstaltungen im SS 2005 Datum: 2004-11-24 10:06:39

Proseminar: Einführung in die Musikinformatik, 2-std., Mi 12-14
Ort: Musiksaal

Die Musikinformatik beschäftigt sich mit Anwendungen des Computers in Musik und Musikwissenschaft. Das Themenspektrum reicht von der digitalen Signalverarbeitung über die Klangverarbeitung und -synthese mit dem Computer bis hin zur algorithmischen Komposition und musikalischen Analyse. Ziel des Proseminars ist eine Einführung in die wichtigsten Gebiete der Musikinformatik an Hand einschlägiger Literatur und Materialien aus dem Internet.

Übung: Musikinformatik, 2-std., Do 12-14
Ort: in den Räumen der Musikinformatik (Pfeifferweg 12)

Die Übung dient der Vertiefung des theoretischen Wissensstoffs des Proseminars "Einführung in die Musikinformatik" mittels praktischer Arbeiten am PC. Dabei werden einige gängige Software-Werkzeuge zur Arbeit mit digitalen Klängen (WAV, MP3, usw.) und musikalischen Daten (MIDI) vorgestellt. Daneben gibt es eine Einführung in die Installation und den Einsatz des frei verfügbaren Betriebssystems "Linux" für Musik-Anwendungen.

Hauptseminar: Psychoakustik, 2-std., Do 14-16
Ort: in den Räumen der Musikinformatik (Pfeifferweg 12)

Gegenstand des Seminars ist die Psychoakustik als ein interdisziplinäres Forschungsgebiet, das sich mit der Wahrnehmung von Schall beschäftigt. Ein zentrales Thema ist dabei insbesondere auch die Verarbeitung musikalischer Klänge. Dabei spielen physikalische Prozesse genau so eine Rolle wie physiologische, neurologische, kognitive und psychologische Aspekte der menschlichen Schallwahrnehmung. Mögliche Fragestellungen sind z.B. die Wahrnehmung von Klangfarben, Tonhöhen, Harmonien und Rhythmus. Viele Aspekte der Schallwahrnehmung (insbesondere die höheren Verarbeitungsfunktionen im Gehirn) sind noch keineswegs abschließend geklärt und Gegenstand aktueller Forschung. Die Anwendungen der Psychoakustik reichen von Codierungs-Verfahren wie z.B. MPEG über den Bau natürlicher und elektronischer Instrumente bis hin zu anspruchsvollen Methoden der digitalen Klangverarbeitung wie z.B. der automatischen Transkription von Musik.
Von: D. Gebhardt

Musikinformatik-Veranstaltungen im WS 04/05 Datum: 2004-07-14 17:51:35

Proseminar Musikrepräsentationen und Computer-gestützte Notation
Mi, 12-14, Musiksaal

Im Seminar beschäftigen wir uns mit formalen Repräsentationen für Musik und deren Anwendung in der Computer-gestützten Notation. Wir untersuchen dabei auch die Möglichkeiten und Grenzen moderner Notations-Software und lernen aktuelle Probleme in der einschlägigen Forschung kennen.

Hauptseminar Algorithmische Komposition
Do, 12-14, in den Räumen der Musikinformatik

Algorithmische Ansätze spielen in der zeitgenössischen Musik eine große Rolle, z.B. bei der Verwendung zufallsgesteuerter Methoden (Aleatorik). Der Computer erleichtert heute den Einsatz aufwändiger Verfahren bei der Erzeugung musikalischen Materials und musikalischer Strukturen und Prozesse. Thema des Seminars sind die dafür relevanten mathematischen Grundlagen und deren musikalische Anwendungen.

Übung MIDI-Programmierung
Do, 14-16, in den Räumen der Musikinformatik

MIDI (Musical Instrument Digital Interface) ist eine standardisierte Schnittstelle, über die musikalische Ereignisse in den Computer eingegeben, dort verarbeitet und schließlich z.B. auf einem Synthesizer wiedergegeben werden können. Nach einer Einführung in MIDI lernen wir in der Übung die funktionale Programmiersprache Q und deren Multimedia-Schnittstelle kennen, und setzen diese ein, um einfache MIDI-Anwendungen zu realisieren.
Von: D. Gebhardt

Exkursion zur 2. Linux-Audio-Entwickler-Konferenz Datum: 2004-03-09 15:43:29

1.05.-2.05.2004
Exkursion zur 2. Linux-Audio-Entwickler-Konferenz am Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) in Karlsruhe.
Voraussetzung: Teilnahme am Proseminar oder einer der Übungen der Musikinformatik im SS 2004.

Von: D. Gebhardt

Sommersemester 2004 Datum: 2004-02-12 23:14:28

Proseminar: Einführung in die Musikinformatik, 2-std., Mi 12-14
Ort: Musiksaal

Die Musikinformatik beschäftigt sich mit Anwendungen des Computers in Musik und Musikwissenschaft. Das Themenspektrum reicht von der digitalen Signalverarbeitung über die Klangverarbeitung und -synthese mit dem Computer bis hin zur algorithmischen Komposition und musikalischen Analyse. Ziel des Proseminars ist eine Einführung in die wichtigsten Gebiete der Musikinformatik an Hand einschlägiger Texte und Materialien aus dem Internet.

Übung: Musikinformatik, 2-std., Do 12-14
Ort: MIDI-Labor in der Musikinformatik (Pfeifferweg 12)

Die Übung dient der Vertiefung des theoretischen Wissensstoffs des Proseminars "Einführung in die Musikinformatik" mittels praktischer Arbeiten am PC. Dabei werden einige gängige Software-Werkzeuge zur Arbeit mit digitalen Klängen (WAV, MP3) und musikalischen Daten (MIDI) vorgestellt.

Übung: Programmierung von Multimedia-Software, 2-std., Do 14-16
Ort: MIDI-Labor in der Musikinformatik (Pfeifferweg 12)

Thema der Übung ist die Entwicklung fortgeschrittener Anwendungen für den Musik-Bereich in der funktionalen Programmiersprache Q. Wir beschäftigen uns dazu mit der Programm-gesteuerten Verarbeitung von Multimedia-Daten, die neben MIDI und digitalem Audio auch Graphiken und Videos umfassen. Ein weiteres mögliches Thema ist die Erstellung Web-basierter Anwendungen (CGI-Skripte usw.). Voraussetzungen: Teilnahme an der Übung "MIDI-Programmierung" bzw. gleichwertige Grundkenntnisse (s. Skript, Musikinformatik & Medientechnik Nr. 46).
Von: D. Gebhardt

Wintersemester 2003/2004 Datum: 2003-07-08 18:28:20

Hauptseminar: Computermusik-Algorithmen (Mi 12-14)

Ziel des Hauptseminars ist die Beschäftigung mit algorithmischen Verfahren der Computermusik. Mögliche Themen sind z.B. die Computer-gestützte Analyse von Partituren und MIDI-Daten, die algorithmische Komposition, die Verbindung von Analyse- und Kompositions-Verfahren in interaktiven Improvisationstechniken, sowie die Realisierung dieser Algorithmen mit einschlägigen Software-Werkzeugen wie z.B. JMax.

Proseminar: Digitale Klangsynthese (Do 12-14)

Im Proseminar lernen wir Grundlagen der digitalen Klangsynthese mit dem Computer kennen. Es handelt sich dabei im Prinzip um die selben Techniken, die auch in analogen und digitalen Synthesizern zum Einsatz kommen. Darüber hinaus beschäftigen wir uns mit Software zur einfachen Realisierung von Klangsynthese-Verfahren (z.B. SynthEdit).

Übung: MIDI-Programmierung für Fortgeschrittene (Do 14-16)

Im zweiten Teil der Übung zur MIDI-Programmierung gehen wir näher auf die Programmierung von Computermusik-Anwendungen in der funktionalen Programmiersprache Q ein. Wir betrachten dazu einige fortgeschrittene Anwendungen wie z.B. Akkord- und Tonart-Klassifizierung, rhythmische Analyse, algorithmische Kompositionstechniken u.ä. Voraussetzungen: Teilnahme an der Übung "MIDI-Programmierung" bzw. gleichwertige Grundkenntnisse (s. Skript, Musikinformatik & Medientechnik Nr. 46).
Von: D. Gebhardt

Sommersemester 2003 Datum: 2003-02-13 12:58:59

Proseminar (Dr. Gräf):
Einführung in die Musikinformatik
2-std., Do. 12-14

Die Musikinformatik beschäftigt sich mit Anwendungen des Computers in Musik und Musikwissenschaft. Das Themenspektrum reicht von der digitalen Signalverarbeitung über die Klangverarbeitung und -synthese mit dem Computer bis hin zur algorithmischen Komposition und musikalischen Analyse. Ziel des Proseminars ist eine Einführung in die wichtigsten Gebiete der Musikinformatik an Hand einschlägiger Texte und Materialien aus dem Internet.

Übung (Dr. Gräf):
Musikinformatik
2-std., Do. 14-16

Die Übung dient der Vertiefung des theoretischen Wissensstoffs des Proseminars "Einführung in die Musikinformatik" mittels praktischer Arbeiten am PC. Dabei werden einige gängige Software-Werkzeuge zur Arbeit mit digitalen Klängen (WAV, MP3) und musikalischen Daten (MIDI) vorgestellt.

Hauptseminar (Dr. Gräf):
Clarence Barlows "Musiquantik"
2-std., Mi. 12-14

Clarence Barlow ist einer der herausragenden zeitgenössischen Komponisten und ein Pionier der Computer-Musik. Sein Werk zeichnet sich durch eine konsequente Anwendung komplexer mathematischer Modelle und algorithmischer Kompositionstechniken aus. Im Hauptseminar studieren wir die zu Grunde liegenden Konzepte und Methoden an Hand des (noch unveröffentlichten) Textes "Musiquantik" des Komponisten. Es besteht auch Gelegenheit, Clarence Barlow im Rahmen einer Veranstaltung des Interdisziplinären Arbeitskreises Musik- und Kunstinformatik kennzulernen und mehr über seine neuesten Arbeiten zu erfahren.

Exkursion (Dr. Gräf):
Exkursion zur Kunsthochschule für Medien in Köln 31.07.2003 bis 01.08.2003
Von: F. Volke


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